Alles unter einem Dach: Grundschul-Campus Baden ist vorbildlich

Das Konzept "Alles unter einem Dach" in Achim-Baden überzeugt und beeindruckt mich. Gemeinsam mit Vertretern der CDU-Ratsfraktion aus Achim besuchte ich in dieser Woche die Badener Schule, um mir die pädagogische Vielfalt und auch die räumlichen Schwierigkeiten vor Ort anzusehen. Baden wächst: Durch die Baugebiete in der näheren Umgebung und den Anstieg der Schülerzahlen wird die Grundschule Baden in Zukunft mit vier ersten Klassen statt dreizügig einschulen. Dieser steigende Raumbedarf könnte das Ende der Kooperation und die Kündigung der bisher bestens eingegliederten Kooperationspartner und freien Träger bedeuten. Das wäre sehr bedauerlich. Seit 2005 befinden sich auf dem Badener Grundschul-Campus neben der Grundschule auch die Janusz-Korczak-Grundschule, die Lebenshilfe mit einer kooperativen KiTa und der Likedeeler Schule, sowie die Ortsteilbücherei Baden. Die auf Jahre stetig steigenden Schülerzahlen stellen die Stadt Achim in Baden und auch an den anderen städtischen Grundschulen vor große Herausforderungen. Ein Teil der am Grundschul-Campus untergebrachten Bildungseinrichtungen werden vom Landkreis gefördert. Eine gute Lösung kann es daher nur in Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt geben. Jetzt das vorbildliche und eingespielte Miteinander aus Platzgründen mittels Kündigung zu beenden, wäre bedauerlich. In Baden ist Inklusion und Miteinander von unten gewachsen. Das sollte man bewahren. Ich vertraue auf die Stadt und den Landkreis, die sicher auch eine gute Lösung wollen.

Parteiwechsel von Elke Twesten MdL zur CDU: Rot-Grün verliert Mehrheit

Der Fraktionswechsel von Elke Twesten zur CDU ist das Ergebnis einer längeren Entfremdung der Abgeordneten und ihrer bisherigen Partei. Die Entscheidung ist Frau Twesten nach 20 aktiven Jahren bei den Grünen sicher nicht leicht gefallen. Die hässlichen persönlichen Anfeindungen und Unterstellungen aus Reihen von SPD und Grünen, sie sei “gekauft”, finde ich verleumderisch. Die CDU-Listen für die Bundestags- und Landtagswahl sind lange fertig. Und auch unser hiesiger Europaabgeordneter David McAllister steht sicher nicht zur Disposition. Elke Twesten traf ihre Entscheidung aus freien Stücken und tief enttäuscht über ihre bisherige Partei. Fraktionswechsel freier Abgeordneter sind legitim, aber sicher nicht unproblematisch. Ich respektiere die persönliche Entscheidung der Abgeordneten Elke Twesten ohne Jubel und ohne Schadenfreude. Darüber, dass in Thüringen die Koalition von SPD, Linken und Grünen nur dank eines Fraktionswechslers von der AfD zur SPD noch einen Sitz Mehrheit hat, habe ich aus Reihen der hiesigen Grünen oder Sozialdemokraten keine Kritik gehört. Fakt ist, dass rot-grün in Niedersachsen gescheitert ist - und das schon lange vor dem Austritt von Elke Twesten. Es ist gut, dass diese überforderte Landesregierung keine Mehrheit mehr hat. Schnelle Neuwahlen sind die richtige Antwort.

Agrarexperten besuchen MASTERRIND in Verden

Mit dem AK Agrar bei Masterrind in Verden

Kurz vor der großen Juli-Zuchtrinderauktion am 26. Juli in der Niedersachsenhalle bei uns in Verden hat der Arbeitskreis Agrarpolitik der CDU-Landtagsfraktion am heutigen Montag die MASTERRIND GmbH in Verden besucht. Die Agrarexperten der CDU-Fraktion sind in dieser Woche mehrtägig in Niedersachsen unterwegs. Auf meine Vermittlung hin kam der heutige Termin on Verden zustande. MASTERRIND-Geschäftsführer Ralf Strassemeyer stellte uns zunächst die Firmengruppe vor, die auf den Gebieten Zucht, Vermarktung, Fortpflanzungsmanagement und Beschaffung von Betriebsmitteln für eine erfolgreiche Milch- und Fleischrinderhaltung aktiv ist. Gut 600 Mitarbeiter waren 2016 beschäftigt, als die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 186 Millionen Euro erwirtschaftete. Am Stammsitz in Verden sowie in den Regionalzentren in Meißen und Bad Zwischenahn betreut MASTERRIND mehr als 8.500 Betriebe mit über 600.000 Herdbuchkühen der Rasse Holstein und fast 11.000 Herdbuchkühen verschiedener Fleischrinderrassen. CDU-Agrarsprecher Helmut Dammann-Tamke und ich haben im Anschluss an den Besuch in einer Pressemitteilung den "hohen Stellenwert von MASTERRIND für die Zucht und Vermarktung von Rindern sowie die große Bedeutung der Firmengruppe für Verden als Zentrum der Tierzucht" unterstrichen. Durch die vom Land zu Zeiten von CDU-Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen (war heute in Verden auch dabei) finanziell geförderte Sanierung und Modernisierung der Niedersachsenhalle konnte der Auktions-Standort Verden im nationalen und internationalen Wettbewerb erheblich gestärkt worden.

Schritt für Schritt … unterwegs auf dem Weg der Besserung!

Auf eigenen Füßen stehen.

Heute - 43 Tage nach meiner blöden Sportverletzung beim Benefiz-kicken für den FC LANDTAG in Verden - habe ich zum ersten Mal wieder einige Schritte auf beiden Füßen ohne Gehhilfen gemacht. Noch etwas wacklig, aber trotzdem: Ein super Gefühl! Bis ich ganz ohne Gehhilfen klar kommen werde, wird es sicher noch einige Tage dauern und für die komplette Funktionsfähigkeit des Sprunggelenk werde ich auch noch einige Male Krankengymnastik / Physio brauchen. Aber das ist wirklich ein schöner Meilenstein auf dem Wege der Genesung! Danke für Euer Verständnis, dass ich in den letzten Wochen nicht jeden Wahlkreistermin wie geplant wahrnehmen konnte. Ein besonderer Dank geht an meine liebe Familie für die Hilfe und Unterstützung in den letzten sechs Wochen.

Gemeinsame Anfrage mit Gero Hocker zum Hochwasserschutz

Der Wahlkreis 61

Die hohe Bedeutung des Hochwasserschutzes für flussnahe Gebiete im Landkreis Verden nehme ich jetzt zusammen mit meinem Landtagskollegen Dr. Gero Hocker (FDP) zum Anlass für eine gemeinsame Kleine Anfrage an die Landesregierung. Anfragen über Fraktionsgrenzen hinweg sind zwar eher selten, aber beim parlamentarischen Einsatz für den Hochwasserschutz für unseren Landkreis Verden geht es Gero und mir nicht um Parteifarben, sondern um ein gemeinsames wichtiges Anliegen für unsere Heimat, für Menschen, Tiere und Sachwerte. Mit Blick auf diverse Hochwasserereignisse der letzten Jahre in Niedersachsen fragen wir bei der amtierenden Landesregierung konkret nach, welche Hochwasserschutz-Maßnahmen seit 2013 im Landkreis Verden verwirklicht wurden und was diese Projekte jeweils gekostet haben. Zum Vergleich möchten wir auch wissen, welche Deichbauprojekte in der vorherigen Wahlperiode des Niedersächsischen Landtages im Kreis Verden realisiert wurden. Es geht aber nicht nur um eine Bilanz, einen Rückblick. Wir richten mit der Anfrage den Blick ganz bewusst auch in die Zukunft: Welche Maßnahmen stehen an Aller und Weser im Landkreis Verden noch an, wie ist jeweils der aktuelle Planungsstand und welche Finanzmittel werden benötigt? Die Kleine Anfrage der beiden Abgeordneten soll noch in dieser Woche in Hannover eingereicht werden.
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