Ministerpräsidentin „AKK" in Thedinghausen: Aktive Dörfer

Auf meine freundliche Einladung hin kam in dieser Woche “hoher Besuch” zu uns nach Thedinghausen: Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kam am Mittwoch-Nachmittag ins “Romance” am Erbhof. Sie kam, um mich in der Finalwoche vor der Landtagswahl zu unterstützen. Die Veranstaltung war aber mehr als das: Wir haben uns bewusst für ein wichtiges Themenfeld unserer Region entschieden, das die Menschen auch in der Samtgemeinde betrifft und bewegt: Im Mittelpunkt stand nämlich die Entwicklung des ländlichen Raumes, die Chancen und Herausforderungen für unsere Dörfer. Dazu wurden eingangs mehrere positive Beispiele für aktives örtliches Engagement und lebendige Dörfer von den örtlichen Bürgermeistern Thomas Metz, Andreas Meyer und Gerold Bremer vorgestellt, bevor Günter Lühning aus seinem Erfahrungsschatz in Sachen "Dorfentwicklung und aktive Dörfer" berichtete. Diesen Ball nahm ich gerne auf und sprach einige landesppolitische Ansätze an: Bildungsurlaub für Feuerwehr-Fortbildungen sowie gute Breitbandverbindungen auch auf dem Land sind keine abstrakten Punkte, sondern ganz konkrete Verbesserungen, ja Notwendigkeiten für unsere Region! Bei Kaffee und Kuchen berichtete die gut aufgelegte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer dann über ihre vielfältigen Erfahrungen im Saarland und ging dabei darauf ein, wie Bund und Länder ehrenamtliches Engagement vor Ort besser fördern und unterstützen können. Besonders groß war am Rande der Veranstaltung die Freude, als sich einige der gut 50 Gäste als gebürtige Saarländer zu erkennen gaben und sogleich mit “ihrer” Ministerpräsidentin in heimischen Akzent sprachen. Ein prima Termin.

Rot-Dunkelrot-Grün verhindern!

Es ist absehbar (bei aller Vorsicht, mit der Umfragen zu bewerten sind) dass die amtierende Mehrheit von SPD und Grünen in Niedersachsen bei der Landtagswahl am Sonntag keine neue Mehrheit im Landtag erreichen wird. Dafür sind die Stimmungswerte in Folge schwacher Regierungsarbeit erkennbar anhaltend zu schwach. Durch den höchstwahrscheinlichen Einzug der rechtslastigen AfD in den Landtag und angesichts des möglichen Einzugs der SED-PDS-Nachfolgerin "DIE LINKE" ist klar, dass SPD und Grüne keine Mehrheit mehr kriegen können. Eine Zusammenarbeit mit der CDU hat der amtierende Ministerpräsident bereits ausgeschlossen, bzw. für "sehr unwahrscheinlich" erklärt. Da die FDP mehrmals klar und deutlich eine "Ampel" in Niedersachsen ausgeschlossen hat, weil Niedersachsen einen echten Wechsel braucht, bleibt für MP Weil nur noch eine Option: Rot-Rot-Grün! Dieses Bündnis ist der letzte Strohhalm die SPD. Seit Monaten lehnt der amtierende Ministerpräsident ab, sich von einem Bündnis mit der Linkspartei zu distanzieren: „Ich leide nicht unter Ausschließeritis“. Auch die Grünen stehen bereit. Spitzenkandidatin Anja Piel betont: „die Linke ist für uns keine Igitt-Partei“. Für Niedersachsen wäre dieses Dreierbündnis eine Katastrophe! Ob in der Schulpolitik oder beim Ausbau der Verkehrswege: Unter "R2G" würde Niedersachsen zum Absteigerland werden! Rot-Dunkelrot-Grün müssen wir verhindern! Die CDU schließt selbstverständlich eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ebenso aus, wie ein Bündnis mit der AfD. Klare Kante.

Namensbeitrag für VAZ: Ärzteversorgung

Die "Verdener Aller-Zeitung" befragt die Landtagskandidaten im Vorfeld der Wahlen am 15. Oktober zu verschiedenen Themen. Am Samstag ging es um das wichtige Thema "Ärzteversorgung". Gerne veröffentliche ich hier mein kurzes Statement für die VAZ, die knapppe Textlänge ist dabei von der Redaktion vorgegeben. Die Zeitung leitete das Thema wie folgt ein: "DIE ÄRZTLICHE VERSORGUNG AUF DEM LANDE IST ..."
… ein Thema, zu dem jetzt alle Parteien interessante Vorschläge formulieren. Wenn ich mir die Punkte dazu in den Programmen von SPD und Grünen ansehe, frage ich mich schon, wer eigentlich die letzten Jahre in Hannover regiert hat.     Gerade in meiner Heimatgemeinde Dörverden wird sich die Lage nach dem für 2018 angekündigten Altersrückzug von Herrn und Frau Dr. Gente massiv verschärfen. Da müssen die Kommune, die Kassenärztliche Vereinigung (KVN) und die Politik auf allen Ebenen gemeinsam anpacken. Das ist mein Ding. Vorgestern habe ich den Bundesgesundheitsminister und den Vorstand der KVN nach Dörverden geholt. Die Zusage der KVN, eine Neuansiedlung in Dörverden mit 50.000 Euro zu fördern, ist ein neues, konkretes, gutes Signal! Daneben brauchen wir ein ganzes Maßnahmenbündel: mehr Medizin-Studienplätze, eine Abkehr vom strengen „Numerus Clausus“, mehr Routineleistungen durch nichtärztliche Fachkräfte sowie in ein echtes Landeskonzept „Gesundheitsversorgung 2030“.
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