Anfrage zur Verpressung von Lagerstättenabwasser

erdgasfoerderungDie RWE Dea plant nach verschiedenen Presseberichten (u. a. Kreiszeitung / Verdener Aller-Zeitung,  08.11.2013, sowie Weser-Kurier / Verdener Nachrichten vom 05.12.2014 und vom 24.12.2014) künftig Lagerstättenabwasser aus der Erdgasförderung in der ausgeförderten Bohrung "Völkersen Nord Z3" in rund 5.000 Metern Tiefe zu verpressen. Hierfür ist eine landesbehördliche Zulassung auf Grundlage des BBergG erforderlich. Nach Angaben einer Studie des Umweltbundesamtes 2014 wurden bislang ausgediente Erdgasförderstellen, in denen zu Zeiten der Förderung gefrackt wurde, nicht für Versenkbohrungen genutzt. Laut Angaben des LBEG wurde in der Erdgasbohrung Völkersen Z3 ein Frackvorgang im Oktober 2006 vorgenommen. Auf diesen Punkt hat mich die Gemeinschaft der hiesigen Bürgerinitiativen in einem interessanten Positionspapier zum Verpressantrag hingewiesen. In diesem Zusammenhang habe ich folgende Fragen schriftlich an die Landesregierung gestellt: - Wie beurteilt die Landesregierung grundsätzlich die Verpressung belasteter Lagerstättenabwässer in Versenkbohrungen früherer Erdgasförderbohrungen in Niedersachsen? - Wie bewertet die Landesregierung eine mögliche Verpressung belasteter Lagerstättenabwässer in Versenkbohrungen, die durch früheres Fracking geologisch verändert wurden? - Wie sieht die Landesregierung die Versenkung von belasteten Lagerstättenabwässern in Bohrstellen in Naturschutz-, Wasserschutz- und Trinkwassergewinnungsgebieten bzw. in unmittelbarer Nähe solcher Schutzgebiete?

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