CDU-Fragen: Ist Allerübergang noch ein Thema?

cropped-bruecke_bearbeitet-1.jpg“Spielt das Thema dritter Allerübergang, das die Menschen im Südkreis bewegt auf Ebene der beteiligten Verwaltungen keine Rolle mehr?” Diese und fünf weitere Fragen habe ich zusammen mit der Dörverdener CDU-Ratsfraktion jetzt schriftlich an Bürgermeister von Seggern (parteilos) und Landrat Bohlmann (SPD) eingereicht. Anlass ist das kürzlich den Dörverdener Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellte Protokoll des ersten Treffens einer Verwaltungs-Arbeitsgruppe zur Verkehrsentwicklung im Südkreis. Auf knapp einer Seite wurde festgehalten, was die Verwaltungsleute unter sich besprochen haben und planen. Informativ und aussagefähig ist das kurze Protokoll nicht gerade. Und leider findet das wichtige Thema weiterer Allerübergang überhaupt keine Erwähnung. Außerdem verunsichert uns, dass die Arbeitsgruppe jetzt erst mal bis zum Frühjahr vorhandene Daten sammeln und ordnen will, bevor man dort diskutiert, wie es weitergeht und ob man weitere Datenerhebungen braucht. Dann ist bald das erste Jahr seit der intonierenden Kreistagssitzung im Mai 2016 rum. Das geht uns zu langsam! Wichtigste Fragen sind, ob in der Arbeitsgruppe schon diskutiert wurde, “dass eine qualitativ aussagefähige und umfassende Analyse der Ziel- und Quellverkehre in und um Verden erforderlich ist, um Schlussfolgerungen und Maßnahmen zu entwickeln?" Auch wichtig: Wurden Auswirkungen auf den Straßenverkehr im Zuge der weiteren Entwicklung des Industrie- und Gewerbereviers Verden-Ost angesprochen? Dafür müssten meiner Ansicht nach konkrete Prognosemodelle erstellt werden. Zahlen von vorgestern reichen da nicht als Handlungsgrundlage. Es gibt ja entsprechende Ratsbeschlüsse in Verden und Dörverden. Die das Thema Allerquerung unterstützende CDU ist bei den Kommunalwahlen in Verden und in Dörverden klar gestärkt worden. Das sollte man nicht ignorieren. Wir wollen und werden als CDU in beiden Kommunen mit Nachdruck am Ball bleiben: “Wir warten nun die Antworten der Kreisverwaltung auf unsere Fragen zum dort erstellten und unbefriedigenden Protokoll in Ruhe ab, dann werden die CDU-Fraktionen in Dörverden und Verden die weitere Vorgehensweise klären.” Denkbar sei zum Beispiel eine gemeinsame Fraktionssitzung zur Vertiefung des Austausches über die Aller hinweg. Das wäre mal ein guter nächster Schritt und könnte mehr bringen, als die ominöse Verwaltungs-AG!

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