Kommt Lagerstättenwasserverpressung in früherer Frackingbohrstelle „Völkersen Nord Z3"?

erdgasfoerderungZur in der Nähe von Völkersen geplanten Verpressung von Lagerstättenabwasser hebe ich kurz Weihnachten 2014 eine schriftliche Anfrage an die Landesregierung gestellt. Kernpunkt meiner Kleinen Anfrage war die Frage, wie die Landesregierung “eine mögliche Verpressung belasteter Lagerstättenabwässer in ehemaligen Bohrstellen, die durch früheres Fracking geologisch verändert wurden” bewertet.
Jetzt habe ich die schriftliche Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erhalten. Mit dieser Antwort kann ich allerdings mit Blick auf meine Kernfrage noch nicht so recht was anfangen: In der Antwort wird nämlich ausgeführt, dass der Landesregierung “keine Planungen bekannt” seien, wonach Lagerstättenwasser in einer früher “gefrackten” ehemaligen Erdgasbohrung versenkt werden soll. Dabei wurde die Bohrung “Völkersen Nord Z3” ausweislich öffentlich zugänglicher Quellen am 12.10.2006 hydraulisch behandelt, also gefrackt. Und jetzt liegt dem Land ein Antrag der RWE Dea vom 23.12.2014 vor, wonach in eben dieser früheren Bohrstelle “Völkersen Nord Z3” künftig in gut 5.000 Metern Tiefe Lagerstättenwasser eingebracht werden soll. So habe ich das bislang jedenfalls verstanden.
Ich habe jetzt im Nachgang der Antwort auf meine kleine anfrage einen Brief an Minister Olaf Lies geschrieben und ihn freundlich gebeten, die Irritationen, die sich für mich aus der Antwort ergeben, aufzuklären. Ich möchte da als Abgeordneter, vor allem für die Menschen in der Region, eine schlüssige und klare Antwort der Landesregierung haben.

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