Gewalt im Allerpark Verden treibt mich um

Die zunehmenden Ausschreitungen im Allerpark in Verden bereiten mir echt Sorgen. Fast täglich kommt es inzwischen in den Abendstunden zu Gewalt- und weiteren Straftaten dort. In den letzten Tagen bin ich von Anwohnern und von Besuchern des Allerparks angesprochen worden: Die Anwohner zeigen sich genervt von den regelmäßigen Gewaltvorfällen und Sachbeschädigungen. Besucher berichteten mir von den Schlägereien und Übergriffen - auch auf Polizeibeamte, was einige Gäste von weiteren Besuchen des Allerparks abhalten wird. Am Mittwochabend waren fünf junge Männer nach Randale im Allerpark festgenommen worden - mit Unterstützung der hinzugerufenen Bundespolizei Bremen (VAZ, 31.08.2017). Am Samstagabend kam es schon wieder zu Übergriffne und Straftaten - die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein. Eigentlich wollte ich das Thema mit einer Anfrage an die Landesregierung aufgreifen. Wegen der vorgezogenen Landtagswahlen in Niedersachsen ist aber nicht unwahrscheinlich, dass schriftliche Anfragen gar nicht mehr beantwortet werden. So werde ich mich nun vor Ort einbringen und in der nächsten Woche nach dessen Urlaubsrückkehr mit dem Verdener Polizeiinspektionsleiter Uwe Jordan und mit der Verdener CDU-Stadtratsfraktion über die Sicherheitsprobleme auf dieser städtischen Fläche sprechen. Insbesondere das Verhalten jugendlicher Täter und eine erforderliche Entspannung der Lage am Allerpark interessieren mich. Und es wurmt mich total, dass offenkundig wiederholt nicht-strafmündige junge Täter auffällig werden, die wissen, dass ihnen so gut wie nichts passieren wird. Ich finde, ein wehrhafter Rechtstaat muss auch 13-jährigen klare Grenzen setzen können! Nicht zuletzt geht es mich auch um die Gesundheit unserer hiesigen Polizeikräfte.

Jakobskreuzkraut Thema am Deich in Ahnebergen

Vor Ort aktiv: Montag an der Aller bei Ahnebergen

AHNEBERGEN. Am Montag, 28. August, trifft sich die Dörverdener CDU-Ratsfraktion auf meine Einladung um 17:30 Uhr mit örtlichen Pferde- und  Nutztierhaltern, Landwirten und Bürgern aus den Bergendörfern in Ahnebergen, um vor Ort das Thema Jakobskreuzkraut aufzugreifen. Das Jakobskreuzkraut ist in allen Teilen giftig für Pferde und andere Säugetiere. Es gehört zu den Korbblütlern. Die mehrjährige Pflanze kann bis zu einem Meter hoch werden. Zerriebene Blätter des Jakobskreuzkrauts riechen ziemlich widerlich. Die Blüten sind leuchtend gelb, es handelt sich um Zungen- oder Röhrenblüten. Die gelb blühende Pflanze kann  Tausende Samen bilden und sich so mehrjährig enorm ausbreiten. Ist eine Weide mit "JKK" besiedelt - und sei es mit einzelnen Pflanzen, darf sie nicht mehr als Weide oder zur Heugewinnung genutzt werden. Das hier lange nicht heimische Kreuzkraut wächst in den letzten Jahren zunehmend auch auf Wiesen und Flächen in der Gemeinde Dörverden - und stört natürlich Tierhalter. Treffpunkt am Montag ist der Pavillon am Allerdeich in der Verlängerung der Deichstraße (bzw. von der anderen Seite am Ende des Schachtwegs links abbiegen). Interessierte sind zu diesem öffentlichen Termin am Deich herzlich eingeladen.

Alles unter einem Dach: Grundschul-Campus Baden ist vorbildlich

Das Konzept "Alles unter einem Dach" in Achim-Baden überzeugt und beeindruckt mich. Gemeinsam mit Vertretern der CDU-Ratsfraktion aus Achim besuchte ich in dieser Woche die Badener Schule, um mir die pädagogische Vielfalt und auch die räumlichen Schwierigkeiten vor Ort anzusehen. Baden wächst: Durch die Baugebiete in der näheren Umgebung und den Anstieg der Schülerzahlen wird die Grundschule Baden in Zukunft mit vier ersten Klassen statt dreizügig einschulen. Dieser steigende Raumbedarf könnte das Ende der Kooperation und die Kündigung der bisher bestens eingegliederten Kooperationspartner und freien Träger bedeuten. Das wäre sehr bedauerlich. Seit 2005 befinden sich auf dem Badener Grundschul-Campus neben der Grundschule auch die Janusz-Korczak-Grundschule, die Lebenshilfe mit einer kooperativen KiTa und der Likedeeler Schule, sowie die Ortsteilbücherei Baden. Die auf Jahre stetig steigenden Schülerzahlen stellen die Stadt Achim in Baden und auch an den anderen städtischen Grundschulen vor große Herausforderungen. Ein Teil der am Grundschul-Campus untergebrachten Bildungseinrichtungen werden vom Landkreis gefördert. Eine gute Lösung kann es daher nur in Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt geben. Jetzt das vorbildliche und eingespielte Miteinander aus Platzgründen mittels Kündigung zu beenden, wäre bedauerlich. In Baden ist Inklusion und Miteinander von unten gewachsen. Das sollte man bewahren. Ich vertraue auf die Stadt und den Landkreis, die sicher auch eine gute Lösung wollen.

Parteiwechsel von Elke Twesten MdL zur CDU: Rot-Grün verliert Mehrheit

Der Fraktionswechsel von Elke Twesten zur CDU ist das Ergebnis einer längeren Entfremdung der Abgeordneten und ihrer bisherigen Partei. Die Entscheidung ist Frau Twesten nach 20 aktiven Jahren bei den Grünen sicher nicht leicht gefallen. Die hässlichen persönlichen Anfeindungen und Unterstellungen aus Reihen von SPD und Grünen, sie sei “gekauft”, finde ich verleumderisch. Die CDU-Listen für die Bundestags- und Landtagswahl sind lange fertig. Und auch unser hiesiger Europaabgeordneter David McAllister steht sicher nicht zur Disposition. Elke Twesten traf ihre Entscheidung aus freien Stücken und tief enttäuscht über ihre bisherige Partei. Fraktionswechsel freier Abgeordneter sind legitim, aber sicher nicht unproblematisch. Ich respektiere die persönliche Entscheidung der Abgeordneten Elke Twesten ohne Jubel und ohne Schadenfreude. Darüber, dass in Thüringen die Koalition von SPD, Linken und Grünen nur dank eines Fraktionswechslers von der AfD zur SPD noch einen Sitz Mehrheit hat, habe ich aus Reihen der hiesigen Grünen oder Sozialdemokraten keine Kritik gehört. Fakt ist, dass rot-grün in Niedersachsen gescheitert ist - und das schon lange vor dem Austritt von Elke Twesten. Es ist gut, dass diese überforderte Landesregierung keine Mehrheit mehr hat. Schnelle Neuwahlen sind die richtige Antwort.

Agrarexperten besuchen MASTERRIND in Verden

Mit dem AK Agrar bei Masterrind in Verden

Kurz vor der großen Juli-Zuchtrinderauktion am 26. Juli in der Niedersachsenhalle bei uns in Verden hat der Arbeitskreis Agrarpolitik der CDU-Landtagsfraktion am heutigen Montag die MASTERRIND GmbH in Verden besucht. Die Agrarexperten der CDU-Fraktion sind in dieser Woche mehrtägig in Niedersachsen unterwegs. Auf meine Vermittlung hin kam der heutige Termin on Verden zustande. MASTERRIND-Geschäftsführer Ralf Strassemeyer stellte uns zunächst die Firmengruppe vor, die auf den Gebieten Zucht, Vermarktung, Fortpflanzungsmanagement und Beschaffung von Betriebsmitteln für eine erfolgreiche Milch- und Fleischrinderhaltung aktiv ist. Gut 600 Mitarbeiter waren 2016 beschäftigt, als die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 186 Millionen Euro erwirtschaftete. Am Stammsitz in Verden sowie in den Regionalzentren in Meißen und Bad Zwischenahn betreut MASTERRIND mehr als 8.500 Betriebe mit über 600.000 Herdbuchkühen der Rasse Holstein und fast 11.000 Herdbuchkühen verschiedener Fleischrinderrassen. CDU-Agrarsprecher Helmut Dammann-Tamke und ich haben im Anschluss an den Besuch in einer Pressemitteilung den "hohen Stellenwert von MASTERRIND für die Zucht und Vermarktung von Rindern sowie die große Bedeutung der Firmengruppe für Verden als Zentrum der Tierzucht" unterstrichen. Durch die vom Land zu Zeiten von CDU-Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen (war heute in Verden auch dabei) finanziell geförderte Sanierung und Modernisierung der Niedersachsenhalle konnte der Auktions-Standort Verden im nationalen und internationalen Wettbewerb erheblich gestärkt worden.
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