Lehrerversorgung am Cato-Gymnasium bereitet Sorgen

p1185863782-5Ein Bericht in der heutigen Ausgabe des Achimer Kuriers (Verdener Aller-Zeitung) zum völlig unklaren Ersatz für neun ausscheidende Lehrkräfte am Cato-Gymnasium in Achim sowie die damit verbundene Streichung aller AG’s hat mich heute alarmiert. Noch heute Vormittag habe ich direkt Kontakt zur Landesschulbehörde in Lüneburg aufgenommen und mit Dezernatsleiter Volker Wrigge über den sich abzeichnenden Engpass in Achim gesprochen. Die Landesschulbehörde wird die Lehrerversorgung am Cato kurzfristig nochmals genau betrachten.
Die Landesschulbehörde ist durchaus an einer guten Lösung für die Schule interessiert. Natürlich hängt die Frage der neuen Stellenzuweisungen für das Cato zum 01.02.2015 davon ab, wie viele Gymnasiallehrerstellen die Landesregierung insgesamt zur Verfügung stellt. Hier habe ich große Sorgen, dass das Kultusministerium auch zum Halbjahrestermin 2014/2015 zu wenige Stellen für Gymnasien ausschreibt, so wie dies bereits jetzt zum Schuljahresbeginn der Fall ist. In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass zum September 2014 von den über 460 im Zuständigkeitsbereich der Schulbehörde Lüneburg zu besetzenden Lehrerstellen an allgemein-bildenden Schulen nur 9 % für Gymnasien zur Verfügung stehen. Damit können längst nicht alle erforderlichen Stellen besetzt werden. Darin sehe ich eine klare und bewusste Benachteiligung der Gymnasien im Vergleich zu den gut versorgten Integrierten Gesamtschulen. Das sind nicht nur Zahlenspiele, das trifft auch ganz konkret die Unterrichtsversorgung an unseren Gymnasien im Landkreis!
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Bitte wählen gehen!

Am Sonntag steht die "Europawahl" für die künftig 96 deutschen Sitze im Europäischen Parlament an. Von großer Bedeutung für unseren Landkreis sind natürlich auch die Bürgermeisterwahlen in Achim, Dörverden, Ottersberg, Oyten, Kirchlinteln und in der Samtgemeinde Thedinghausen. ci_63103Eine kreisweit höhere Briefwahlbeteiligung als bei der letzten Europawahl ist mehr als ein guter Anfang. Dies lässt hoffen, dass wir eine ordentliche Wahlbeteiligung bekommen. Neben den in sechs Kommunen mobilisierenden Bürgermeisterwahlen hoffe ich auch, dass die Bedeutung des Europaparlaments gewürdigt wird und wir auch hierfür eine steigende Wahlbeteiligung bekommen: Freie, gleiche und geheime Wahlen sind bei uns eine Selbstverständlichkeit. Das ist längst nicht überall in der Welt so. Das Recht zur freien und geheimen Stimmabgabe ist ein wertvolles Bürgerrecht! Bitte machen Sie davon gebrauch! Der Einfluss des Europäischen Parlaments ist seit der ersten Wahl 1979 stark gestiegen. Noch nie hatte das von den EU-Bürgern gewählte Parlament so viel Mitspracherechte wie jetzt. Ein starkes, solides und sicheres Europa ist wichtig für uns in Deutschland. Ich bitte Sie um Ihre Stimme für die Liste 1 auf dem Stimmzettel: Die CDU Deutschlands in Niedersachsen wird sich mit ihren Europaabgeordneten weiterhin stark für die Belange unseres Landes und unserer Region in Brüssel einsetzen. Mit der europaweit anerkannten Bundeskanzlerin Angela Merkel und unserem CDU-Spitzenkandidaten David McAllister haben wir gute Köpfe für Deutschland und Europa. 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs sowie  25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, der Wiedervereinigung Deutschlands nach Jahrzehnten der Trennung gilt es einmal mehr zu betonen: Das vereinte Europa ist die Lehre aus den tragischen Fehlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und das vereinte Europa ist die richtige Antwort auf die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.
Volker Wrede

Volker Wrede

Zugleich werbe ich überzeugt um Ihre Stimme für unseren CDU-Bürgermeisterkandidaten Volker Wrede in Achim. Er kann mit seiner Erfahrung Stadt und Verwaltung sicher führen. Achim braucht mehr als einen netten Grußonkel im Rathaus. Volker Wrede wäre ein guter und kompetenter Bürgermeister für Achim. In der Samtgemeinde Thedinghausen ist der CDU-Kandidat Martin Köster erst recht spät, nach dem Rückzug des parteilosen Verwaltungsexperten, nominiert worden. In meinen Augen ein Glücksfall für die Samtgemeinde-CDU so spät noch einen so guten Kandidaten "aus dem Hut zu zaubern". Er ist familiär, beruflich und ehrenamtlich über die Feuerwehr fest in der Samtgemeinde verwurzelt. Die Samtgemeinde steht finanziell und strukturell ganz gut da, ein Bürgermeister mit Zukunft und Perspektive kann hier neue Impulse geben und bewährtes fortführen. Martin Köster wäre ein dynamischer und kompetenter Bürgermeister für die Samtgemeinde. In Oyten tritt Dr. Kai Grönke für die CDU gegen den langjährigen Amtsinhaber an. Der amtierende Bürgermeister hat in Oyten viel erreicht. Es ist aber nach den vielen Jahren auch mal Zeit für neue Ideen und eine Wechsel. Ich drücke Kai Grönke die Daumen. Als engagierter Fraktionsvorsitzender im Rat kennt er Chancen und Probleme der Gemeinde gut. Der Jurist ist eine gute Wahl für Oyten. In Ottersberg tritt Horst Hofmann für eine zweite Amtsperiode an: Wiederwahl bitte. Der Mann ist gut und er führt das Amt des Bürgermeisters mit Gelassenheit, Klugheit und Zielstrebigkeit aus. ci_63103In Kirchlinteln tritt mein Onkel Wolfgang Rodewald wieder an. Die CDU hat keinen eigenen Kandidaten nominiert - und ist mit der Amtsführung des Bürgermeisters insgesamt zufrieden. Die zweite Amtsperiode wird für meinen Onkel Wolle nicht einfach. Große finanzielle Probleme belasten die flächengrößte Gemeinde im Kreis. Ich drücke Wolfgang die Daumen, dass er - ohne Gegenkandidat - mit einem guten Ergebnis bestätigt wird. Er leistet einen großen persönlichen Einsatz für sein Amt uns seine Gemeinde. Die starke CDU in Kirchlinteln und Bürgermeister Rodewald werden in den nächsten Jahren am besten gemeinsam an der Lösung der strukturellen Probleme der Gemeinde arbeiten.
Alexander von Seggern

Alexander von Seggern

In meiner Heimatgemeinde unterstützen nicht nur die Bündnis-Grünen und die CDU den parteilosen Kandidaten Alexander von Seggern - auch meine Frau Karin und ich legen uns wirklich für Alexander ins Zeug. Es ist eine für mich interessante Erfahrung für einen Parteilosen so intensiv persönlichen Wahlkampf zu machen. Als wir bei der letzten Landratswahl als CDU den Sozialdemokraten Peter Bohlmann für dessen Wiederwahl unterstützt hatten, war das konkret eher eine passive Unterstützung. Für Alex engagiere ich mich ganz aktiv: Bei Haustürbesuchen habe ich ihn begleitet, ich habe für ihn plakatiert, Veranstaltungen organisiert und mitgemacht, über meine Homepage und die Lokalpresse in Artikeln für ihn geworben und nicht zuletzt federführend die inhaltliche Gestaltung unserer CDU-Zeitung DÖRVERDEN KOMMUNAL übernommen. Ich bin restlos überzeugt, dass er einfach der Beste ist, den die Gemeinde für das Bürgermeisteramt kriegen kann. Partei hin oder her. Deshalb rufe ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Gemeinde Dörverden auf, neben dem Wahlkreuz für die CDU bei der Europawahl bitte Ihre Stimme für unseren neuen Bürgermeister Alexander von Seggern abzugeben.

Verdener Gespräch: Inklusionspflicht !?

Am heutigen Donnerstag veröffentlichte die "Verdener Aller-Zeitung" im Rahmen ihrer wöchentlichen Serie "Verdener Gespräch" meinen Namensbeitrag, dessen Volltext ich hier gern einstelle: Interview 2“Bildung” bedeutet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein Menschsein und seine geistigen Fähigkeiten. Demgemäß findet die Bildung junger Menschen an vielen Orten statt - besonders natürlich in Familien und an Schulen. Bildung ist ein Menschenrecht. Schulbildung bewusst vorzuenthalten, wie z. B. Millionen von jungen Mädchen in streng islamisch geprägten Ländern, ist mit unserem Wertefundament nicht vereinbar. Selbstverständlich gilt das Grundrecht auf (gute) Bildung auch für Menschen mit Behinderungen. Vor diesem Hintergrund ist die intensiv geführte Diskussion über “Inklusion” zu sehen. Der Ende 2012 im Niedersächsischen Landtag in einem - mit Zustimmung von CDU, SPD und FDP beschlossenen - Inklusionsgesetz aufgezeigte Weg sah eine Wahlrecht vor: Wenn die Eltern überzeugt sind, dass ihr Kind mit besonderem Förder- und Betreuungsbedarf am besten auf einer allgemeinbildenden Schule aufgehoben ist, dann soll das Kind dort inklusiv beschult werden. Inklusion als Recht, als Anspruch auf eine gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung bzw. besonderem Förderbedarf. Die neue Landesregierung schlägt leider einen anderen Weg ein: Die Förderschulen sollen schrittweise in die allgemeinbildenden Schulen überführt werden. Ohne die Förderschulen als Alternative haben Eltern keine Wahlmöglichkeit mehr. Der zunächst für das Schuljahr 2014/2015 geplante schrittweise Abschied wurde zwar um ein Jahr verschoben - offensichtlich sind die organisatorischen, fachlichen und finanziellen Hürden doch größer als zunächst angenommen. Doch das politische Ziel ist klar: Aus dem “Inklusionsrecht” wird eine “Inklusionspflicht”! Jedes Kind mit seinen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen anzunehmen und zu fördern, muss Ziel und Anspruch der Bildungspolitik sein. Meine Erkenntnis aus Mails, Telefonaten und Elterngesprächen in meinem Verdener Abgeordnetenbüro ist, dass die meisten Eltern von Kindern mit Behinderungen ein feines Gespür dafür haben, welche Schule die beste für ihr Kind ist. Aus einem Gespräch mit dem Schulleiter der Andreasschule in Verden habe ich mitgenommen, dass nahezu alle Eltern der Förderschulkinder wünschen, dass die Schule erhalten bleibt. Das gilt auch für die Sprachheilklassen. Dort wird in kleinen Klassen im Elementarbereich oft so viel erreicht, dass viele Kinder später erfolgreich auf allgemeinbildende Schulen gehen. Das ist erfolgreiche Inklusion! » Weiterlesen

Nicht gut: weniger Lehrer für Gymnasien

Adrian Mohr und Axel Miesner

Adrian Mohr und Axel Miesner

Die Pläne der Landesregierung, nur 225 der 330 freiwerdenden Lehrerstellen an Niedersachsens allgemein bildenden Gymnasien neu zu besetzen habe ich heute in einer Pressemitteilung an unsere Heimatzeitungen kritisiert. Grund für die Maßnahme ist laut Landesregierung die mit rechnerisch mehr als 100 Prozent sehr gute Unterrichtsversorgung an den Gymnasien. Um sich der 100-Prozent-Marke - von oben kommend - anzunähern, wird das Land jetzt "vorausschauend" weniger Lehrkräfte einstellen. Wenn dann künftig einige Gymnasien - wie heute - bei 102 oder 103 Prozent Unterrichtsversorgung liegen, bedeutet das natürlich automatisch, dass von der Landesregierung an anderen Gymnasien eine Unterversorgung in Kauf genommen wird, solange der Durchschnittswert hübsch ist. Die in den letzten Jahren stetig verbesserte Lehrerversorgung wieder abzubauen, kann auch an unseren Gymnasien im Kreis Verden zu Unterrichtsausfall führen! Zusammen mit meinem Abgeordnetenkollegen Axel Miesner (MdL u. a. für die Gemeinden Oyten und Ottersberg) habe ich mich mit einer Anfrage zur Unterrichtsversorgung an den Gymnasien im Landkreis Verden (DoG, GaW, GamMa, Cato, BBS, Gym. Ottersberg) an die Landesregierung gewandt, denn Eltern und Schüler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie die Situation an den Schulen nach den Ferien aussieht. Anders ist die Personalplanung des Landes für Gesamtschulen, denn dort werden für 170 freiwerdende Lehrerstellen zum neuen Schuljahr 370 neue Vollzeitkräfte vom Land eingestellt. Es sieht so aus, dass Gesamtschulen hier einseitig gegenüber den anderen Schulformen bevorzugt werden“, kritisiert der Landtagsabgeordnete aus Dörverden.

Balz in Achim – Unterstützung aus dem Europaparlament

BBalz MdEP Um die Ergebnisse von EU-Fördermaßnahmen in unserem Landkreis geht es am heutigen Donnerstag in Achim. Ab 13 Uhr werde ich hierzu gemeinsam mit dem Europaabgeordnete Burkhard Balz ein Pressegespräch in Achim mit den dortigen Lokalredaktionen durchführen. Ab 14.15 Uhr werden wir uns dann mehrere geförderte Projekte in Achim ansehen. Ein Schwerpunkt ist dabei des EU-geförderte neue Gewerbegebiet Achim-Ost (Uesen) an der A27. Aufgrund schwieriger hydrogeologischer Bedingungen konnten mit Hilfe der EU-Mittel moderne Lösungen verwirklicht werden, die wir uns vor Ort ansehen und fachlich erläutern lassen werden. Ich bin dankbar für den Besuch des Europaparlamentariers Burkhard Balz (www.burkhard-balz.eu), der im Europäischen Parlament Mitglied des wichtigen Ausschusses für Wirtschaft und Währung (ECON) ist und hier zudem als stellv. Sprecher der EVP-Fraktion (führende europäische Parteiengruppe inkl. CDU/CSU) fungiert.
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