Zukunftsforum Ehrenamt in Celle

Zukunftsforum Ehrenamt Rede 2016„Unser gestriges Zukunftsforum Ehrenamt hat neben vielen guten Hinweisen drei klare Botschaften an die Politik und Gesellschaft definiert. Die ehrenamtlich Tätigen müssen von Bürokratie und Überregulierung entlastet werden, damit sie sich voll und ganz ihrem Engagement widmen können. Damit sie ihr Ehrenamt professionell ausüben können, müssen verlässliche und gut ausgebaute Aus- und Fortbildungsstrukturen für Führungskräfte in Vereinen und Verbänden vorgehalten werden“, erklärte Ulf Thiele, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen. Ebenfalls seien die Schulen gefordert, „Lust auf freiwilliges Engagement zu wecken“, so Ulf Thiele. „Das Kultusministerium muss den Schulen die nötigen Freiräume lassen, damit die Kinder und Jugendlichen neben dem Unterricht und Ganztagsangeboten auch Zeit für erste Schritte ins Ehrenamt finden.“ „In Niedersachsen ist jeder dritte Bürger ehrenamtlich tätig. Damit sind wir bundesweit Spitze. Wir als CDU stehen darüber hinaus für eine Anerkennungskultur, die sich auch in steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorteilen für das Ehrenamt zeigt“, erläutert Adrian Mohr, Vorsitzender des Arbeitskreises Ehrenamt der niedersächsischen CDU. Zukunftsforum Ehrenamt Celle 2016Dr. h.c. Rudolf Seiters, Präsident des Roten Deutschen Kreuzes, erklärte in seinem Impulsvortrag, dass die Politik und die Gesellschaft die nötigen Rahmenbedingungen für das Ehrenamt schaffen müssen: „Der Staat darf das ehrenamtliche Engagement nicht mit Vorschriften und Regelungen überfrachten. Ehrenamt braucht die nötigen Freiräume“. Darüber hinaus müsse es für die ehrenamtlich Tätigen auch Anreize geben, ihr Engagement auszuführen. „Betriebe sollten ehrenamtliches Engagement durch unkomplizierte Freistellungen und Anerkennung des Ehrenamtes als berufliches Praktikum würdigen. Auch bei der Aufnahme eines Studiums sollte das ehrenamtliche Engagement Berücksichtigung finden.“ » Weiterlesen

Gut: Feuerwehrschulen in 14 Tagen wieder im Ausbildungsbetrieb

Mohr Kandidat 1400 x 1000Die heute von der Landesregierung bekannt gegebene Entscheidung, dass die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) mit ihren Standorten in Celle und Loy nur noch 14 Tage als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung steht und anschließend wieder ihren Ausbildungsbetrieb aufnehmen soll, finde ich richtig und lobenswert. Ich freue mich, dass der große gemeinsame Druck aus Feuerwehrkreisen, von Bürgermeistern und Kommunalpolitikern - auch von Sozialdemokraten - sowie auch von der CDU-Opposition im Landtag schnell gewirkt hat. Feuerwehrleute aus Niedersachsen erhalten in Kürze wieder ihre dringend benötigten Aus- und Fortbildungen. Hoffentlich gibt es eine gute und schnelle Lösung für die aufgrund der vorübergehenden Schließung der NABK betroffenen Feuerwehrleute hinsichtlich der jetzt ausfallenden Lehrgänge. Dass sich diese Feuerwehrleute neu auf die Warteliste für künftige Schulungen setzen lassen müssten, wäre nicht der richtige Weg. Einige warten zwei Jahre auf ihre Lehrgänge in Celle oder Loy! Die Schulungskapazitäten sind meiner Ansicht nach insgesamt ohnehin zu gering in Niedersachsen. Da muss das Land was tun. Die CDU-Fraktion hatte am vergangenen Freitag gefordert, die Belegung der NABK durch Flüchtlinge umgehend rückgängig zu machen und alternative Quartiere bereitzustellen. Auch ich habe mich dazu öffentlich klar und deutlich geäußert. Mit einem Brief hatte unser CDU-Fraktionsvorsitzender Björn Thümler zudem Ministerpräsident Weil persönlich aufgefordert, die Fehlentscheidung rückgängig zu machen. Gut, dass das jetzt bald passiert.

Kein Verständnis für Schließung der Landesfeuerwehrschulen in Celle und Loy

Mohr Feuerwehrbild 2015Die Landesregierung hat am gestrigen Donnerstag verfügt, ab sofort den Ausbildungsbetrieb an den Landesfeuerwehrschulen in Celle und in Loy einzustellen, damit dort Flüchtlinge untergebracht werden können. Diese Nachricht überrascht nicht nur die Verantwortlichen der Niedersächsischen Akademie für Brandschutz und Katastrophenschutz (NABK), sondern auch Lehrgangsanwärter und Feuerwehrleute in ganz Niedersachsen. In Feuerwehrkreisen und auch in Teilen der Landespolitik ist man erschüttert - auch ich übe deutliche Kritik an der Entscheidung des Innenministeriums.
Den großen Bedarf an Notunterkunftsplätzen kann man nicht negieren: Allein im September 2015 sind so viele Asylbewerber nach Niedersachsen gekommen wie im ganzen Jahr 2013. Die Lage ist dramatisch. Das Land hat zu spät reagiert und läuft der Entwicklung hinterher. Ich kritisiere deutlich, dass jetzt beide Feuerwehrschulen auf unbestimmte Zeit geschlossen werden und der Aus- und Fortbildungsbetrieb damit komplett auf Eis liegen wird. Der Bürgermeister von Celle und örtliche Landtagsabgeordnete haben darauf hingewiesen, dass in der Region Celle beispielsweise eine Kaserne sowie auch die frühere JVA Salinenmoor leer stehen. Man kann vor Ort nicht verstehen,  warum das Land nicht vorrangig auf leerstehende Liegenschaften zurückgreift. Diese Kritik teile ich. Natürlich ist eine Unterbringung in einem früheren Gefängnis nicht optimal, aber es geht um Notunterkünfte in einer dramatischen Lage, da ist das Wunschkonzert beendet. Dann muss auch eine ex-JVA gehen. Jedenfalls bevor man absehbar über Monate die komplette Fortbildung der Feuerwehren in Niedersachsen opfert!
Die Quote der zugeteilten Lehrgangsplätze für Celle und Loy liegt 2014 und 2015 ohnehin deutlich unter dem angemeldeten Bedarf der Feuerwehren. Teilweise müssen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Verden lange Wartezeiten für Lehrgänge in Kauf nehmen. Bereits zugesagte Fortbildungen fallen nun komplett aus! Bei allem Respekt für die missliche Lage des Landes kann es nicht sein, dass Ordnung und Brandschutz in Niedersachsen jetzt in die letzte Reihe gestellt werden.
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Besuch bei Jugendfeuerwehren

Ein neuer Volleyball für die JF Stedorf

Am Wochenende habe ich das Jugendfeuerwehrzeltlager in Stedorf besucht. Gemeinsam mit über 40 Jugendlichen und deren Betreuern war ich zudem am Sonntag-Vormittag in Dörverden dabei als die Gruppe den Ehmken Hoff sowie die Feuerwehr Dörverden besuchte. Dort wurde von der FFW Dörverden eindrucksvoll demonstriert, wie Verletzte aus einem Unfallfahrzeug befreit werden. Ortsbrandmeister Carsten Mügge erläuterte uns Interessierten den Einsatzablauf. Ebenfalls Station machte das VGH-Brandschutzmobil. Zwei Experten der Feuerwehr Hannover klärten über Gefahren einzelner Haushaltsgeräte und brennbarer Flüssigkeiten auf und demonstrierten, wie beispielsweise ein Küchenbrand durch heißes Fett entstehen kann. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Brennendes Fett NIE mit Wasser löschen! Diese anschauliche Präsentation war nicht nur für die Kinder und Jugendlichen interessant, auch ich war beeindruckt! » Weiterlesen