Gesundheitsminister Gröhe kommt nach Dörverden

Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ist ein wichtiges Thema, das auch im Kreis Verden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird, weil mehrere Hausärzte in absehbarer Zeit in den wohlverdienten Ruhestand gehen werden. Neben uns Bürgerinnen und Bürgern und den niedergelassenen Ärzten vor Ort haben auch die Gemeinden, die Kassenärztlichen Vereinigung sowie die Landes- und Bundespolitik ein Interesse an einer bedarfsgerechten Hausärzte-Versorgung auf dem Land! Deshalb freue ich mich sehr, dass wir eine Terminzusage von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB erhalten haben. Der Bundesminister wird am Donnerstag, 5. Oktober 2017 ab 18:15 Uhr für gut eine Stunde nach Dörverden kommen, um auf der Bauerndiele in Stedorf, Neue Reihe 25 zur Gesundheitsversorgung zu sprechen und zu diskutieren. Für den Termin mit Minister Hermann Gröhe in Dörverden-Stedorf hat inzwischen auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Dr. Jörg Berling, seine Teilnahme zugesagt. Außerdem wird ein Team von “SPIEGEL ONLINE” dabei sein, welches mich am Donnerstag und Freitag bei mehreren Terminen begleiten möchte.

Hausärzteversorgung: KVN arbeitet an Verbesserungen

Die hausärztliche Versorgung in der Gemeinde Dörverden war Kernpunkt eines Gesprächs, das ich zusammen mit dem Dörverdener Ratsvorsitzenden Hans Hermann in der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung in Verden führte. Die KVN arbeitet an einer Verbesserung der nach einer Praxisschließung in Eystrup angespannten Lage.
Mit Hans Hermann (r.) bei der KVN-Bezirksstelle in Verden

Gutes Gespräch: Mit Hans Hermann (r.)  bei der KVN-Bezirksstelle in Verden

Angesichts der zum Jahreswechsel aus gesundheitlichen Gründen erfolgten Schließung einer Allgemeinmediziner-Praxis in Eystrup hatte sich die Lage, also der Patientenandrang, in den Dörverdener Arztpraxen erkennbar verschärft. Für die Dörverdener Ärzte und ihre Mitarbeiterinnen, aber auch für die Patienten ist das natürlich belastend, zumal es inzwischen ja auch in Westen keine Arztpraxis mehr gibt. Hans Hermann und ich konnten der KVN über Kritik und Sorgen aus diversen Gesprächen vor Ort berichten. Der KVN-Bezirksvorsitzende Dr. Hans-Walter Fischer und KVN-Geschäftsführer Michael Schmitz informierten uns gut über die Hausärzteversorgung im Südkreis und in den angrenzenden Kommunen Rethem und Hoya-Eystrup. Dr. Fischer und Schmitz bestätigen ausdrücklich die derzeitigen Versorgungsengpässe in dieser Region. Hierzu gibt es einen engen Draht zur Verwaltung der Gemeinde Dörverden. Die KVN und Bürgermeister von Seggern tauschen sich regelmäßig aus. Das finde ich vorbildlich. Aktuell steht die KVN in aussichtsreichen Gesprächen, die eine Verbesserung der Situation in Rethem und in Eystrup noch im laufenden Jahr wahrscheinlich erscheinen lassen. Noch ist es für Jubelsprünge aber zu früh, die KVN will und muss gewissenhaft diese sinnvollen Verstärkungen zum Ziel bringen. Das würde dann auch die teilweise überlaufenen Praxen in Dörverden spürbar entlasten. Der Praxisstandort Dörverden muss für die medizinische Grundversorgung in der Gemeinde erhalten bleiben! In dieser Bewertung stimme ich der Spitze der KVN Verden uneingeschränkt zu.

Mit 94 % Zustimmung als Kandidat nominiert: DANKE!

Karin und Adrian Mohr mit David McAllister

Karin und Adrian Mohr mit David McAllister

Mit einem sehr schönen Ergebnis von 94 % JA-Stimmen haben mich die CDU-Mitglieder aus den Stadtverbänden Achim und Verden sowie aus den Gemeindeverbänden Dörverden, Kirchlinteln, Langwedel und Thedinghausen am Donnerstag-Abend in Bierden als CDU-Kandidat für die Landtagswahl im Januar 2018 nominiert. Ich freue mich sehr über dieses gute Ergebnis und die starke Unterstützung meiner Kandidatur. Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen der CDU-Mitglieder und auch für die große Unterstützung meiner Frau Karin und meiner Freunde. Ich lege großen Wert darauf, dass bei der CDU die Mitglieder die Möglichkeit haben, über ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin direkt zu entscheiden. Die Basis entscheidet das, nicht vorbestimmte Delegierte. Dass die SPD im Landkreis Verden auch 2017 immer noch die Nominierung über basisferne Delegiertenkonferenzen vornimmt, finde ich überholt. Warum soll man Mitglied einer Partei werden, wenn man als einfaches Mitglied nicht einmal bei so elementaren Personalentscheidungen mitwirken kann? In meiner Kandidatenrede habe ich sowohl landespolitische Schwerpunkte als auch wichtige Themen und Anliegen aus dem Wahlkreis angesprochen. Natürlich gibt es da viele Überschneidungen, denn landespolitische Themen sind ja mit einigen Ausnahmen meist nicht abgehoben, sondern berühren oft auch uns im Landkreis Verden, unsere Städte und Gemeinden: - Polizei und Innere Sicherheit, - Landwirtschaft und ländlicher Raum, - Haushalt und Finanzen, - Kitas und Gebühren, Inklusion, Schule und Unterrichtsversorgung, - Gesundheitswesen und Krankenhaus-Strukturen, - Digitalisierung, Verwaltungs- und Bildungsmodernisierung, - Verkehrs-, Infrastruktur- und Wirtschaftsförderung. » Weiterlesen

Anfrage zum Mindestalter von Prostituierten

Gemeinsam mit meinen CDU-Fraktionskollegen Max Matthiesen und Annette Schwarz habe ich eine Anfragung zum Thema "Mindestalter von Prostituierten" an die Landesregierung gestellt. Seit meinem entschiedenen Einsatz gegen Wohnmobilprostitution - konkret in meiner Heimatgemeinde, aber auch übergreifend im Landtag - habe ich mir das Thema auf die Fahnen geschrieben und stehe hier für eine konsequente rechtstaatliche Linie, die insbesondere das Schicksal der Frauen verstärkt beachten muss. cdu-fraktionslogo lineDer Landtag hat mit einer Entschließung vom 25.06.2014 (Drs. 17/1678) die Landesregierung aufgefordert, sich u. a. mit den Gewerkschaften und dem Verband von Sexarbeiterinnen "für die Erstellung von Mindeststandards in der Prostitution" einzusetzen. Ein solcher Mindeststandard könnte ein Mindestalter von 21 Jahren für eine Tätigkeit in der Prostitution sein, um insbesondere jüngere Frauen aus Osteuropa vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Es steht bereits heute gem. StGB unter Strafe eine Person unter 21 Jahren zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution zu bringen. Dies betont somit die besondere Schutzbedürftigkeit junger Erwachsener. Der „Bundesverband erotische und sexuelle Dienstleitungen (BesD)“ teilte in einer Pressemitteilung vom 14.08.2014 mit, er verfolge mit Besorgnis die Verhandlungen zwischen SPD und Union auf Bundesebene zur Prostitutionsregulierung: „Die möglicherweise gut gemeinte Anhebung des Mindestalters auf 21 Jahre geht an der Lebenswirklichkeit in der Branche vorbei. Junge Erwachsene mit einem dringenden Verdienstbedürfnis werden sich ungeachtet des Verbots in der Sexarbeit betätigen. Bereits jetzt führt die Sonderstellung junger Erwachsener im Menschenhandelsparagraph § 232 StGB, nach dem bereits eine einvernehmliche Unterstützung beim Berufseinstieg kriminalisiert werden kann, dazu, dass jungen Anfängerinnen viele sichere Arbeitsplätze verwehrt bleiben.“ Wir fragen die Landesregierung: 1. Ist die Landesregierung der Auffassung, dass eine Tätigkeit in der Prostitution jungen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bietet? Falls ja, weshalb? 2. Ist die Landesregierung der Auffassung, dass gerade § 232 Abs. 1 Satz 2 StGB dazu führt, dass derzeit „jungen Anfängerinnen viele sichere Arbeitsplätze verwehrt bleiben“? Falls ja, weshalb? 3. Ist die Landesregierung der Auffassung, dass eine Tätigkeit in der Prostitution für junge Erwachsene „mit einem dringenden Verdienstbedürfnis“ generell alternativlos ist? Falls ja, weshalb? » Weiterlesen

Tagesfahrt nach Berlin mit Diabetiker-Gruppe

Berlin mit DiabSHG DörverdenDank freundschaftlicher Einladung von Gerd Schmidt, Sprecher der Diabetiker Selbsthilfegruppe aus Dörverden, durfte ich an der Tagesfahrt der Gruppe nach Berlin teilnehmen, weil ich zuvor den Kontakt zu unserem Abgeordneten Andreas Mattfeldt MdB hergestellt hatte. Dessen Büro hatte sich bestens um die Vorbereitung der inhaltlichen Programmpunkte gekümmert. Auf dem Foto sieht man uns nach dem gemeinsamen Mittagessen auf dem Weg ins Paul-Löbe-Haus zum Gespräch mit Gesundheits-Expertin Stefanie Vogelsang MdB. In Empfang genommen wurden wir von Tatjana Range, die unserer gut 30-köpfigen Delegation aus der Gemeinde Dörverden auch einige Infos zum Deutschen Bundestag und zur Arbeit unseres Wahlkreis-Abgeordneten Andreas Mattfeldt gegeben hat.