AfB, AfD, SPD? Wer steckt hinter Kita-Dialogveranstaltung?

p1185859488-5Für den heutigen Dienstagabend wurde über die Lokalpresse zu einer "Dialogveranstaltung" zu künftigen Neuerungen im Landes-Kita-Gesetz eingeladen. Laut Presseankündigung wollen heute "Verantwortliche und Träger von Kitas, Bürgermeister, Elternvetrteter, Fachberatung, Vertreter aus Fachhochschulen und Universitäten, Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales sowie des Schulausschusses der Städte, Gemeinden und Kreise mit (angehenden) Erzieherinnen, Eltern, Kommunalpolitikern und Interessierten in diesen Dialog treten und laden zur Auftaktveranstaltung ein". Dies suggeriert - so fasst es auch der SONNTAGS-TIPP vom 18. Mai auf  mit der Headline "Einrichtungen und Gremien laden ein" - dass tatsächlich Träger und Fachverbände einladen. Das ist nicht so! Veranstalter ist die AfB. Nein, nicht die AfD, sondern die AfB - von der man als normaler Zeitungsleser in unserer Region bisher wenig wusste. Daran ändert sich auch durch die Presseankündigungen zur heutigen Veranstaltung nichts. Nicht einmal die Abkürzung wird erklärt ... Die AfB ist die "Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen" - der SPD! Es handelt sich also um eine Parteiveranstaltung. Dagegen ist nichts einzuwenden, Parteien haben schließlich einen grundgesetzlichen Auftrag an der Information und Willensbildung des Volkes aktiv mitzuwirken. Völlig in Ordnung. Schlimm finde ich aber, dass die über mehrere Lokalzeitungen verbreitete Ankündigung für heute Abend keinen Hinweis auf den "wirklichen" Veranstalter gibt - nein, es wird vielmehr aktiv der Eindruck erweckt, als handele es sich quasi um ein überparteiliches, fachliches Gesprächsforum. Warum ist die SPD nicht so ehrlich zu sagen, dass dies ein SPD-Termin ist? Auch die Auswahl und Ankündigung der Podiumsgäste soll eine inhaltliche Breite vormachen, die tatsächlich kaum gegeben ist. Auf dem Podium sitzen ausschließlich aktive Politiker von SPD und Grünen, auch wenn sie in unterschiedlichen Funktionen angekündigt werden. Letztlich diskutieren eingetragene Anhänger der rot-grünen Landesregierung mit eigenen Mitstreitern und geben dem nach außen einen objektiven Anstrich. Trickserei nenn ich das! » Weiterlesen

Rot-Grün verweigert Qualitätsverbesserung und bricht Wahlversprechen

_DSC8480Nett klingende rot-grüne Absichtserklärungen - aber leider keine zügigen Qualitätsverbesserungen bei Erziehung, Betreuung und Bildung in unseren Krippen und Kitas. Eltern und Erzieherinnen sind enttäuscht, und ich bin es auch. Die CDU-Landtagsfraktion hatte in einem Antrag zur Kita-Volksinitiative ein Sofortprogramm ab 1. August 2014 gefordert. SPD und Grüne lehnten diesen Antrag am Donnerstag in namentlicher Abstimmung ab. Ziel des Antrags war insbesondere, dass sich in den landesweit rund 2.500 Krippengruppen künftig drei Betreuungskräfte - mit Finanzförderung des Landes - um die bis zu 15 Kinder pro Gruppe kümmern können. Mit unserem Vorschlag wollen wir als CDU, nach dem erfolgreichen Ausbau der Platzangebote in den letzten Jahren, nunmehr die Betreuungsqualität verbessern. In der letzten Wahlperiode wurden in Niedersachsen in einer gemeinsamen Anstrengung von Bund, Land und Kommunen über neue 30.000 Krippenplätze für unter Dreijährige geschaffen. Ein großartiger gemeinsamer Erfolg. Über 100.000 Unterschriften aus Niedersachsen hatten sich in der Kita-Volksinitiative für Qualitätsverbesserungen in Krippen engagiert. Auch Abgeordnete von SPD und Grünen hatten noch 2012 und Anfang 2013 auf den Listen der Volksinitiative unterschrieben - und die berechtigten Anliegen auch im Landtagswahlkampf gerne thematisiert. Nun wurde mehrheitlich vom Landtag beschlossen, dass bis 2016 keine konkreten Verbesserungen kommen. Änderungen im Kita-Gesetz nebst Stufenplan für Verbesserungen erst ab 2016 sind allerdings weit von dem entfernt, was auch bei uns im Kreis Verden vor der Wahl versprochen wurde. Obwohl die Haushaltslage viel besser ist, als noch vor der Landtagswahl erwartet bzw. behauptet, wird ein weiteres Wahlversprechen gebrochen. » Weiterlesen

Willkommen, Joris Mohr

JorisAm Samstag, 11. Mai, erblickte unser Sohn Joris um 11.33 Uhr in Verden das Licht der Welt. Mit 4.300 g auf 58 cm zeigt er kompakte Sportlichkeit. Ich war zunächst zwei Tage und Nächte mit in der Aller-Weser-Klinik in Verden, was für meine Frau Karin nach der anstrengenden Geburt etwas Entlastung brachte, hoffe ich jedenfalls. Außerdem war es für mich als Vater auch schön, die ersten Lebenstage meines Sohnes so nah begleiten zu können. Ein wunderbares Gefühl! Unsere Tochter freut sich sehr über ihren kleinen Bruder. Pfingsten werden wir als Familie nutzen - zu viert zu Hause. Deshalb mache ich an diesem Wochenende auch keine "Außentermine", selbst wenn Mühlentage, Badener Pfingstwiese und andere schöne Veranstaltungen locken. Nach Pfingsten starte ich dann als aktiver Abgeordneter wieder durch.

Kinderstadtfest in Achim

Das Kinderstadtfest hat in Achim schon Tradition. Viele Attraktionen stehen bereit. Diverse örtliche Vereine, Organisationen und auch  Jugendgruppen haben aus der Achimer Innenstadt ein "Kinderland" gezaubert. Zusammen mit meiner Tochter und meiner Frau sowie mit Tiina Maarit Böse von der Achimer CDU nutzte ich meine Mittagspause und wir verbrachten zwei schöne Stunden in der Achimer Innenstadt.
In Zeiten des Vorwahlkampfes genieße ich es, wenn es Termine gibt, die wirklich "kindertauglich" sind. Zu Diskussionsrunden oder politischen Abendveranstaltungen würde ich meine Tochter nicht hinschleppen. Aber Termine, wie dieser in Achim sind ja wie gemacht für einen Familienausflug ...
Das Wetter machte gut mit und meiner Tochter hat es sehr gefallen. Noch spannender als das bemalen des "Achimer Glücksschweins" war übrigens nur das Reiten auf dem Pferd, das so aussah wie "Kleiner Onkel" von Pippi Langstrumpf!
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