Ministerpräsidentin „AKK" in Thedinghausen: Aktive Dörfer

Auf meine freundliche Einladung hin kam in dieser Woche “hoher Besuch” zu uns nach Thedinghausen: Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kam am Mittwoch-Nachmittag ins “Romance” am Erbhof. Sie kam, um mich in der Finalwoche vor der Landtagswahl zu unterstützen. Die Veranstaltung war aber mehr als das: Wir haben uns bewusst für ein wichtiges Themenfeld unserer Region entschieden, das die Menschen auch in der Samtgemeinde betrifft und bewegt: Im Mittelpunkt stand nämlich die Entwicklung des ländlichen Raumes, die Chancen und Herausforderungen für unsere Dörfer. Dazu wurden eingangs mehrere positive Beispiele für aktives örtliches Engagement und lebendige Dörfer von den örtlichen Bürgermeistern Thomas Metz, Andreas Meyer und Gerold Bremer vorgestellt, bevor Günter Lühning aus seinem Erfahrungsschatz in Sachen "Dorfentwicklung und aktive Dörfer" berichtete. Diesen Ball nahm ich gerne auf und sprach einige landesppolitische Ansätze an: Bildungsurlaub für Feuerwehr-Fortbildungen sowie gute Breitbandverbindungen auch auf dem Land sind keine abstrakten Punkte, sondern ganz konkrete Verbesserungen, ja Notwendigkeiten für unsere Region! Bei Kaffee und Kuchen berichtete die gut aufgelegte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer dann über ihre vielfältigen Erfahrungen im Saarland und ging dabei darauf ein, wie Bund und Länder ehrenamtliches Engagement vor Ort besser fördern und unterstützen können. Besonders groß war am Rande der Veranstaltung die Freude, als sich einige der gut 50 Gäste als gebürtige Saarländer zu erkennen gaben und sogleich mit “ihrer” Ministerpräsidentin in heimischen Akzent sprachen. Ein prima Termin.

Namensbeitrag für die VAZ zum Thema Wolf

Die "Verdener Aller-Zeitung" befragt in dieser Woche die Landtagskandidaten für den Wahlkreis Verden-Achim im Vorfeld der Wahlen am 15. Oktober zum Thema "Wolf". Gerne veröffentliche ich hier mein kurzes Statement für die VAZ. Aufgrund der inhaltlichen Breite des Themas hätte ich gern etwas mehr dazu geschrieben, aber mehr Platz war halt nicht. Die VAZ leitete das Thema wie folgt ein: "Der Wolf gehört zu Niedersachsen, wie ..."
… Weidetiere auch - aber die Koexistenz ist zunehmend schwierig! Aktuell leben ca. 120 Wölfe in Niedersachsen. Die Population wächst jährlich um ein Viertel. In fünf Jahren würde der Bestand ohne Regulierung also auf über 350 Wölfe ansteigen! Mehr als 600 von Wölfen getötete Nutztiere allein in Niedersachsen sind belegt. Die gerissenen Tiere erleiden mit aufgerissenen Körpern oft elende Schmerzen. Viele Tierhalter leben in Angst um ihre Weidetiere - und um ihre Existenz. Wer Weidetierhaltung will, muss sehen, dass Zäune allein nicht helfen. Wir brauchen Bestandsregulierung, wie bei anderen Raubsäugern auch. Dazu muss der Wolf ins Jagdrecht, so wie in Polen und in den baltischen Staaten. Es geht also!     Sich artuntypisch verhaltende gefährliche Wölfe müssen zügig entnommen, also getötet werden. Der Schutz von Menschen und Nutztieren ist für mich vorrangig!

Gesundheitsminister Gröhe kommt nach Dörverden

Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ist ein wichtiges Thema, das auch im Kreis Verden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird, weil mehrere Hausärzte in absehbarer Zeit in den wohlverdienten Ruhestand gehen werden. Neben uns Bürgerinnen und Bürgern und den niedergelassenen Ärzten vor Ort haben auch die Gemeinden, die Kassenärztlichen Vereinigung sowie die Landes- und Bundespolitik ein Interesse an einer bedarfsgerechten Hausärzte-Versorgung auf dem Land! Deshalb freue ich mich sehr, dass wir eine Terminzusage von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB erhalten haben. Der Bundesminister wird am Donnerstag, 5. Oktober 2017 ab 18:15 Uhr für gut eine Stunde nach Dörverden kommen, um auf der Bauerndiele in Stedorf, Neue Reihe 25 zur Gesundheitsversorgung zu sprechen und zu diskutieren. Für den Termin mit Minister Hermann Gröhe in Dörverden-Stedorf hat inzwischen auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Dr. Jörg Berling, seine Teilnahme zugesagt. Außerdem wird ein Team von “SPIEGEL ONLINE” dabei sein, welches mich am Donnerstag und Freitag bei mehreren Terminen begleiten möchte.

Agrarexperten besuchen MASTERRIND in Verden

Mit dem AK Agrar bei Masterrind in Verden

Kurz vor der großen Juli-Zuchtrinderauktion am 26. Juli in der Niedersachsenhalle bei uns in Verden hat der Arbeitskreis Agrarpolitik der CDU-Landtagsfraktion am heutigen Montag die MASTERRIND GmbH in Verden besucht. Die Agrarexperten der CDU-Fraktion sind in dieser Woche mehrtägig in Niedersachsen unterwegs. Auf meine Vermittlung hin kam der heutige Termin on Verden zustande. MASTERRIND-Geschäftsführer Ralf Strassemeyer stellte uns zunächst die Firmengruppe vor, die auf den Gebieten Zucht, Vermarktung, Fortpflanzungsmanagement und Beschaffung von Betriebsmitteln für eine erfolgreiche Milch- und Fleischrinderhaltung aktiv ist. Gut 600 Mitarbeiter waren 2016 beschäftigt, als die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 186 Millionen Euro erwirtschaftete. Am Stammsitz in Verden sowie in den Regionalzentren in Meißen und Bad Zwischenahn betreut MASTERRIND mehr als 8.500 Betriebe mit über 600.000 Herdbuchkühen der Rasse Holstein und fast 11.000 Herdbuchkühen verschiedener Fleischrinderrassen. CDU-Agrarsprecher Helmut Dammann-Tamke und ich haben im Anschluss an den Besuch in einer Pressemitteilung den "hohen Stellenwert von MASTERRIND für die Zucht und Vermarktung von Rindern sowie die große Bedeutung der Firmengruppe für Verden als Zentrum der Tierzucht" unterstrichen. Durch die vom Land zu Zeiten von CDU-Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen (war heute in Verden auch dabei) finanziell geförderte Sanierung und Modernisierung der Niedersachsenhalle konnte der Auktions-Standort Verden im nationalen und internationalen Wettbewerb erheblich gestärkt worden.

Gemeinsame Anfrage mit Gero Hocker zum Hochwasserschutz

Der Wahlkreis 61

Die hohe Bedeutung des Hochwasserschutzes für flussnahe Gebiete im Landkreis Verden nehme ich jetzt zusammen mit meinem Landtagskollegen Dr. Gero Hocker (FDP) zum Anlass für eine gemeinsame Kleine Anfrage an die Landesregierung. Anfragen über Fraktionsgrenzen hinweg sind zwar eher selten, aber beim parlamentarischen Einsatz für den Hochwasserschutz für unseren Landkreis Verden geht es Gero und mir nicht um Parteifarben, sondern um ein gemeinsames wichtiges Anliegen für unsere Heimat, für Menschen, Tiere und Sachwerte. Mit Blick auf diverse Hochwasserereignisse der letzten Jahre in Niedersachsen fragen wir bei der amtierenden Landesregierung konkret nach, welche Hochwasserschutz-Maßnahmen seit 2013 im Landkreis Verden verwirklicht wurden und was diese Projekte jeweils gekostet haben. Zum Vergleich möchten wir auch wissen, welche Deichbauprojekte in der vorherigen Wahlperiode des Niedersächsischen Landtages im Kreis Verden realisiert wurden. Es geht aber nicht nur um eine Bilanz, einen Rückblick. Wir richten mit der Anfrage den Blick ganz bewusst auch in die Zukunft: Welche Maßnahmen stehen an Aller und Weser im Landkreis Verden noch an, wie ist jeweils der aktuelle Planungsstand und welche Finanzmittel werden benötigt? Die Kleine Anfrage der beiden Abgeordneten soll noch in dieser Woche in Hannover eingereicht werden.
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