Besuch bei Baalk: Technischer Fortschritt und echte Handarbeit

Mit Christof Baalk und gut gelauntem Fachpersonal im Baalk-Hauptgeschäft in Verden

Als Bäckermeister Dietmar Baalk 1990 die Leitung der Bäckerei Baalk von seinem Vater übernahm, hatte der Betrieb mit Stammsitz in Blender acht Beschäftigte. Heute sind es rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bäckerei, Verwaltung und über 20 Filialen. Und in absehbarer Zukunft steht die Übergabe der Geschäftsleitung auf die nächste Generation im Hause Baalk an: Die Söhne Michael und Christof Baalk sind bereits seit Jahren aktiv eingebunden. Der mehrjährig geplante und in absehbarer Zeit anstehende Generationenübergang in Verdens größter Bäckerei war Auslöser für mein großes Interesse an einem Betriebsbesuch in der "Flaggschiff-Bäckerei" in Verden. In Begleitung des stellvertretenden Dörverdener Bürgermeisters Heinrich Bodenstab ging es zunächst um den Umbau und die Mitte Juli anstehende Eröffnung der neuen Baalk-Filiale mit Cafè in Dörverden an der Großen Straße. Hier fand Dietmar Baalk als Chef der “Baalk Backbord KG” lobende Worte für die “gute und hilfsbereite Begleitung” des Umbaus durch die Gemeindeverwaltung in Dörverden. Bei Heinrich Bodenstab bedanke ich mich für die Begleitung heute - und für den Fahrdienst. Nach meinem Sportunfall beim Benefiz-kicken in Verden wird es noch mehrere Wochen dauern, bis ich wieder "auf eigenen Füßen" stehe und gehen - und dann auch wieder selbst autofahren kann. Nach einem “intensiven und sehr offenen Austausch” mit Dietmar Baalk, der als Landesinnungsmeister des Bäckerinnungsverbandes Niedersachsen/Bremen auch einige landespolitische Themen aus Sicht der Branche ansprach, führte uns Bäckermeister Christof Baalk durch den Betrieb. Sorgen bereiten dem mittelständischen Familienbetrieb die hohen bürokratischen Lasten und Pflichten: “Hier ist in den letzten Jahren auch in Niedersachsen einiges übertrieben worden” waren sich Christof Baalk und sein Vater Dietmar einig. Es ist schwer, einmal festgeschraubte Bürokratie und Prüfungswahnsinn zurückzudrehen. Trotzdem will ich mich hier gerne einsetzen. Ein Regierungswechsel in Hannover wäre dafür wichtig. Dass es auch mal ernsthaften Bürokratieabbau und echte mittelstandsfreundliche Politik geben kann, zeigt der Mehrheitswechsel in NRW. Das gibt Mut auch für uns in Niedersachsen! » Weiterlesen

Sparkassen-Verwaltungsräte leisten gute Arbeit

Die Europäische Zentralbank (EZB) will die Qualifikationsanforderungen auch für Sparkassen-Aufseher erheblich verschärfen und künftig nur noch ausgewiesene Finanzexperten in den Verwaltungsräten zulassen - das geht in meinen Augen deutlich über das Ziel hinaus. Sicher ist es grundsätzlich richtig, Fachleuten die Aufsicht über Banken zu überlassen. Hier wird jedoch der Versuch unternommen, die regional aufgestellten Sparkassen mit systemrelevanten Großbanken gleichzusetzen. Das ist auch ein Angriff auf die bewährte Aufsichtsstruktur unserer Kreissparkasse. Schon jetzt gibt es ja klare Anforderungen für die Verwaltungsratsmitglieder, die im Niedersächsischen Sparkassengesetz geregelt sind: Ohne Erfahrung und Sachkunde kommt niemand in den Sparkassen-Verwaltungsrat! Darüber hinaus steht die CDU zur lokalen Mitbestimmung bei den Sparkassen: Seit Jahrzehnten leisten unsere Kommunalpolitiker und die von ihnen entsandten Verwaltungsratsmitglieder gute Arbeit bei der Sparkassenaufsicht. Nicht umsonst steht unsere Kreissparkasse so gut da! Wir wollen, dass auch in Zukunft diejenigen ein Auge auf unsere Sparkasse haben, die von den Bürgern im Landkreis gewählt worden sind und die vor Ort engagiert und verwurzelt sind! » Weiterlesen

Mit 94 % Zustimmung als Kandidat nominiert: DANKE!

Karin und Adrian Mohr mit David McAllister

Karin und Adrian Mohr mit David McAllister

Mit einem sehr schönen Ergebnis von 94 % JA-Stimmen haben mich die CDU-Mitglieder aus den Stadtverbänden Achim und Verden sowie aus den Gemeindeverbänden Dörverden, Kirchlinteln, Langwedel und Thedinghausen am Donnerstag-Abend in Bierden als CDU-Kandidat für die Landtagswahl im Januar 2018 nominiert. Ich freue mich sehr über dieses gute Ergebnis und die starke Unterstützung meiner Kandidatur. Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen der CDU-Mitglieder und auch für die große Unterstützung meiner Frau Karin und meiner Freunde. Ich lege großen Wert darauf, dass bei der CDU die Mitglieder die Möglichkeit haben, über ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin direkt zu entscheiden. Die Basis entscheidet das, nicht vorbestimmte Delegierte. Dass die SPD im Landkreis Verden auch 2017 immer noch die Nominierung über basisferne Delegiertenkonferenzen vornimmt, finde ich überholt. Warum soll man Mitglied einer Partei werden, wenn man als einfaches Mitglied nicht einmal bei so elementaren Personalentscheidungen mitwirken kann? In meiner Kandidatenrede habe ich sowohl landespolitische Schwerpunkte als auch wichtige Themen und Anliegen aus dem Wahlkreis angesprochen. Natürlich gibt es da viele Überschneidungen, denn landespolitische Themen sind ja mit einigen Ausnahmen meist nicht abgehoben, sondern berühren oft auch uns im Landkreis Verden, unsere Städte und Gemeinden: - Polizei und Innere Sicherheit, - Landwirtschaft und ländlicher Raum, - Haushalt und Finanzen, - Kitas und Gebühren, Inklusion, Schule und Unterrichtsversorgung, - Gesundheitswesen und Krankenhaus-Strukturen, - Digitalisierung, Verwaltungs- und Bildungsmodernisierung, - Verkehrs-, Infrastruktur- und Wirtschaftsförderung. » Weiterlesen

Vollsperrung unterstreicht: Wir brauchen zweiten Allerübergang!

Vollsperrung der B-215: Chaos in Verden (Aller).

Vollsperrung der B-215: Chaos in Verden (Aller).

Der NDR, die Kreiszeitung und auch mehrere hiesige Onlinedienste melden es bereits seit Stunden: "Bei den laufenden Sanierungsarbeiten an den Allerbrücken in Verden wurde bei Betonschneidarbeiten der Längsträger beschädigt. Aufgrund des Ausmaßes des Schadens ist eine sofortige Vollsperrung für den Kfz-Verkehr erforderlich! Fußgänger und Radfahrer können die Brücken weiterhin passieren, teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Eine Abschätzung der Sperrdauer kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfolgen." Gestern wurde im zuständigen Ausschuss des Landkreises ein Auftragsgutachten öffentlich vorgestellt, wonach ein weiterer Allerübergang bei Verden und Wahnebergen nicht erforderlich sei, weil es dafür schlicht kein hinreichendes Fahrzeugaufkommen gäbe. Die Kriterien jenes Gutachtens (insbes. Messstellen und Betrachtungsraum) sind kritisch zu sehen (wer Nachts Vögel beobachtet, kriegt auch wenig zu sehen). Eine ernsthafte Prognose für den tatsächlichen Bedarf, auch in Extremsituationen wie z. B. Brückensperrungen der Nord- oder Südbrücke (!), würde anders aussehen. Ich bleibe dabei: Die Kreisstadt Verden gen Süden nur über einen vollwertigen Allerübergang zu erschließen, ist aus vielen Gründen fatal. Seit heute Nachmittag müsste doch Jedem und Jeder in Kreis und Stadt Verden klar sein: Ab in die Tonne mit diesem Gutachten! Ich habe aber leider Zweifel, dass das erneute Verkehrschaos (das wohl schlimmer wird als alles bisher in Verden!) in Stadt und Kreis für ein Umdenken sorgen wird. Ich hoffe allerdings auf Einsicht und werbe mit Nachdruck dafür! Gemeinsam können wir das schaffen! » Weiterlesen

Auf nach Köln zum CDU-Parteitag

Bundesparteitag Köln cdu 2014Am Montagabend, 8. Dezember, beginnt mit der Vorbesprechung der niedersächsischen Delegierten der CDU-Bundesparteitag in Köln. Ich werde als Delegierter für die rund 1.000 Mitglieder meines Kreisverbandes Verden am Parteitag in NRW teilnehmen. Am Dienstag beginnt dann der Bundesparteitag um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom. Ab 11 Uhr findet in der Kölner Messehalle 8 dann die Parteitagssitzung statt. Unter anderem steht die Wahl des Präsidiums und des Vorstand der CDU Deutschlands an. Den genauen Programmablauf finden Sie bei Interesse hier. Ich freue mich auf spannende inhaltliche Debatten - auch zur Steuerpolitik. Wenn es zu einer kontroversen Abstimmung kommt, werde ich selbstverständlich für einen baldigen gesetzgeberischen Schritt gegen die kalte Progression stimmen. Lohnerhöhungen müssen in erster Linie die Taschen der fleißigen Bürger füllen und nicht in erster Linie die des Staates! Ich gehe davon aus, dass die Parteitagsregie das Thema noch irgendwie mit einem Kompromissvorschlag vom Eis holt. Hauptsache, wir verwässern unsere Programmatik nicht, sonder zeigen finanz- und ordnungspolitisch mal wieder klar Flagge. Ich bin sehr zufrieden, dass meine CDU in Niedersachsen mit klaren steuerpolitischen Vorstellungen - auch zur Abschaffung des Soli - nach Köln fährt. Wir müssen Wort halten und eine befristete Sonderabgabe muss auch mal beendet werden, wenn der vorrangige Zweck erkennbar erreicht wurde!
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