Agrarexperten besuchen MASTERRIND in Verden

Mit dem AK Agrar bei Masterrind in Verden

Kurz vor der großen Juli-Zuchtrinderauktion am 26. Juli in der Niedersachsenhalle bei uns in Verden hat der Arbeitskreis Agrarpolitik der CDU-Landtagsfraktion am heutigen Montag die MASTERRIND GmbH in Verden besucht. Die Agrarexperten der CDU-Fraktion sind in dieser Woche mehrtägig in Niedersachsen unterwegs. Auf meine Vermittlung hin kam der heutige Termin on Verden zustande. MASTERRIND-Geschäftsführer Ralf Strassemeyer stellte uns zunächst die Firmengruppe vor, die auf den Gebieten Zucht, Vermarktung, Fortpflanzungsmanagement und Beschaffung von Betriebsmitteln für eine erfolgreiche Milch- und Fleischrinderhaltung aktiv ist. Gut 600 Mitarbeiter waren 2016 beschäftigt, als die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 186 Millionen Euro erwirtschaftete. Am Stammsitz in Verden sowie in den Regionalzentren in Meißen und Bad Zwischenahn betreut MASTERRIND mehr als 8.500 Betriebe mit über 600.000 Herdbuchkühen der Rasse Holstein und fast 11.000 Herdbuchkühen verschiedener Fleischrinderrassen. CDU-Agrarsprecher Helmut Dammann-Tamke und ich haben im Anschluss an den Besuch in einer Pressemitteilung den "hohen Stellenwert von MASTERRIND für die Zucht und Vermarktung von Rindern sowie die große Bedeutung der Firmengruppe für Verden als Zentrum der Tierzucht" unterstrichen. Durch die vom Land zu Zeiten von CDU-Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen (war heute in Verden auch dabei) finanziell geförderte Sanierung und Modernisierung der Niedersachsenhalle konnte der Auktions-Standort Verden im nationalen und internationalen Wettbewerb erheblich gestärkt worden.

Wolfspopulation begrenzen – Artenvielfalt und offene Kulturlandschaft sichern

Eines Vorweg: Die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen ist ein Erfolg für den Artenschutz! Allerdings führt das Nebeneinander von Mensch und Wolf sowie die zunehmenden Angriffe von Wölfen auf Weidetiere zu Problemen in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft. Mit den zunehmenden Übergriffen auch auf ausgewachsene Rinder ist eine neue Stufe erreicht. Wolfssichere Einzäunungen sind besonders in unseren Grünlandregionen und Deichzonen kaum möglich und insgesamt finanziell auchvöllig unverhältnismäßig. Und kilometerlange wolfssichere Zäune werden zudem auch die Lebens- und Bewegungsräume unseres heimischen Wildes einschränken. Die Artenvielfalt würde dadurch bedroht! Die Populationsentwicklung des Wolfes darf deshalb auch aus Tierschutzgründen nicht dazu führen, dass Weidetiere zukünftig vermehrt in Ställen gehalten und Wildtiere von ihren natürlichen Nahrungsflächen ausgesperrt werden. Außerdem unterstütze ich die klare Forderung der CDU-Landtagsfraktion, dass der Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen klar geregelt werden muss. Ausgehend von aktuell rund 80 Wölfen wird sich die Wolfspopulation in Niedersachsen mit einer von Experten prognostizierten Steigerungsrate von rund 30 % pro Jahr ausdehnen. Damit einhergehend werden Weidetierrisse besonders in Grünland- und Deichregionen erheblich zunehmen. Eine Regulierung der Wolfspopulation ist daher für uns im ländlichen Raum unausweichlich. Ich finde, damit sollten wir uns rechtzeitig und sachlich-ruhig befassen. Es geht um Abwägungsentscheidungen für die Artenvielfalt und für unsere offene Kulturlandschaft auch im Landkreis Verden.  

Pferdelandtag in Verden: Weil leider ohne Botschaft

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Celler Hengste in Verden.

Nachdem Reitsport, Pferdezucht und die Bedeutung der Pferdewirtschaft für Niedersachsen bei der rot/grünen Landesregierung in den letzten Jahren praktisch keine Rolle gespielt haben, ist der “1. Pferdeland Niedersachsen-Tag” in der Niedersachsenhalle in Verden mit Ministerpräsident Weil (SPD) meiner Ansicht nach immerhin ein Zeichen, dass dieses wichtige Thema in Hannover nicht völlig aus dem Blickfeld geraten ist. Diesen Eindruck konnte man bislang haben, wenn man auf das im letzten Jahr vorgestellte neue Tourismuskonzept der Landesregierung schaut, in dem der Begriff Pferdeland kein einziges mal vorkommt und der Themenbereich Reitsport und Reittourismus auch nur unter ferner liefen erwähnt wird. Das wird der Bedeutung des Themas nicht gerecht. » Weiterlesen