Einheitlicher Wahltermin im Mai 2019 sinnvoll

Unser für den Kreis Verden zuständiger Europa-Abgeordnete David McAllister (Bad Bederkesa) hat die CDU-Kreisvorsitzenden im Elbe-Weser-Raum informiert, dass die nächste Wahl zum Europäischen Parlament in den Mitgliedsstaaten vom 23. bis 26. Mai 2019 stattfinden wird. Darauf hatte sich der Rat der EU kürzlich geeinigt. Die förmliche Bestätigung werde Ende Juni durch die Staats- und Regierungschefs erfolgen.   Für Deutschland bedeutet dies, dass die Europa-Wahl auf Sonntag, den 26. Mai 2019 terminiert wird. "Am selben Tag sollten auch die Landratswahl im Landkreis Verden und die Bürgermeisterwahl in der Stadt Verden stattfinden“ habe ich heute in einer Pressemitteilung an die beiden Heimatzeitungen angeregt. Weiter führe ich in der PM aus: „Ein einheitlicher Wahltermin entlastet die ehrenamtlichen Wahlhelfer sowie die für die Wahldurchführung verantwortlichen Kommunen und wird überdies eine höhere Wahlbeteiligung zur Folge haben.“ Die 2014 abgehaltenen Bürgermeisterwahlen im Landkreis Verden waren damals auch terminlich mit der Europawahl am 25. Mai 2014 zusammengefasst. Davon hätten die Wahlbeteiligungen sowohl für die kommunalen Direktwahlen als auch für die Europawahl im Landkreis Verden profitiert, erinnert Adrian Mohr an die guten Erfahrungen im Wahljahr 2014.

Namensbeitrag für die VAZ zum Thema Wolf

Die "Verdener Aller-Zeitung" befragt in dieser Woche die Landtagskandidaten für den Wahlkreis Verden-Achim im Vorfeld der Wahlen am 15. Oktober zum Thema "Wolf". Gerne veröffentliche ich hier mein kurzes Statement für die VAZ. Aufgrund der inhaltlichen Breite des Themas hätte ich gern etwas mehr dazu geschrieben, aber mehr Platz war halt nicht. Die VAZ leitete das Thema wie folgt ein: "Der Wolf gehört zu Niedersachsen, wie ..."
… Weidetiere auch - aber die Koexistenz ist zunehmend schwierig! Aktuell leben ca. 120 Wölfe in Niedersachsen. Die Population wächst jährlich um ein Viertel. In fünf Jahren würde der Bestand ohne Regulierung also auf über 350 Wölfe ansteigen! Mehr als 600 von Wölfen getötete Nutztiere allein in Niedersachsen sind belegt. Die gerissenen Tiere erleiden mit aufgerissenen Körpern oft elende Schmerzen. Viele Tierhalter leben in Angst um ihre Weidetiere - und um ihre Existenz. Wer Weidetierhaltung will, muss sehen, dass Zäune allein nicht helfen. Wir brauchen Bestandsregulierung, wie bei anderen Raubsäugern auch. Dazu muss der Wolf ins Jagdrecht, so wie in Polen und in den baltischen Staaten. Es geht also!     Sich artuntypisch verhaltende gefährliche Wölfe müssen zügig entnommen, also getötet werden. Der Schutz von Menschen und Nutztieren ist für mich vorrangig!

Gewalt im Allerpark Verden treibt mich um

Die zunehmenden Ausschreitungen im Allerpark in Verden bereiten mir echt Sorgen. Fast täglich kommt es inzwischen in den Abendstunden zu Gewalt- und weiteren Straftaten dort. In den letzten Tagen bin ich von Anwohnern und von Besuchern des Allerparks angesprochen worden: Die Anwohner zeigen sich genervt von den regelmäßigen Gewaltvorfällen und Sachbeschädigungen. Besucher berichteten mir von den Schlägereien und Übergriffen - auch auf Polizeibeamte, was einige Gäste von weiteren Besuchen des Allerparks abhalten wird. Am Mittwochabend waren fünf junge Männer nach Randale im Allerpark festgenommen worden - mit Unterstützung der hinzugerufenen Bundespolizei Bremen (VAZ, 31.08.2017). Am Samstagabend kam es schon wieder zu Übergriffne und Straftaten - die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein. Eigentlich wollte ich das Thema mit einer Anfrage an die Landesregierung aufgreifen. Wegen der vorgezogenen Landtagswahlen in Niedersachsen ist aber nicht unwahrscheinlich, dass schriftliche Anfragen gar nicht mehr beantwortet werden. So werde ich mich nun vor Ort einbringen und in der nächsten Woche nach dessen Urlaubsrückkehr mit dem Verdener Polizeiinspektionsleiter Uwe Jordan und mit der Verdener CDU-Stadtratsfraktion über die Sicherheitsprobleme auf dieser städtischen Fläche sprechen. Insbesondere das Verhalten jugendlicher Täter und eine erforderliche Entspannung der Lage am Allerpark interessieren mich. Und es wurmt mich total, dass offenkundig wiederholt nicht-strafmündige junge Täter auffällig werden, die wissen, dass ihnen so gut wie nichts passieren wird. Ich finde, ein wehrhafter Rechtstaat muss auch 13-jährigen klare Grenzen setzen können! Nicht zuletzt geht es mich auch um die Gesundheit unserer hiesigen Polizeikräfte.

Agrarexperten besuchen MASTERRIND in Verden

Mit dem AK Agrar bei Masterrind in Verden

Kurz vor der großen Juli-Zuchtrinderauktion am 26. Juli in der Niedersachsenhalle bei uns in Verden hat der Arbeitskreis Agrarpolitik der CDU-Landtagsfraktion am heutigen Montag die MASTERRIND GmbH in Verden besucht. Die Agrarexperten der CDU-Fraktion sind in dieser Woche mehrtägig in Niedersachsen unterwegs. Auf meine Vermittlung hin kam der heutige Termin on Verden zustande. MASTERRIND-Geschäftsführer Ralf Strassemeyer stellte uns zunächst die Firmengruppe vor, die auf den Gebieten Zucht, Vermarktung, Fortpflanzungsmanagement und Beschaffung von Betriebsmitteln für eine erfolgreiche Milch- und Fleischrinderhaltung aktiv ist. Gut 600 Mitarbeiter waren 2016 beschäftigt, als die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 186 Millionen Euro erwirtschaftete. Am Stammsitz in Verden sowie in den Regionalzentren in Meißen und Bad Zwischenahn betreut MASTERRIND mehr als 8.500 Betriebe mit über 600.000 Herdbuchkühen der Rasse Holstein und fast 11.000 Herdbuchkühen verschiedener Fleischrinderrassen. CDU-Agrarsprecher Helmut Dammann-Tamke und ich haben im Anschluss an den Besuch in einer Pressemitteilung den "hohen Stellenwert von MASTERRIND für die Zucht und Vermarktung von Rindern sowie die große Bedeutung der Firmengruppe für Verden als Zentrum der Tierzucht" unterstrichen. Durch die vom Land zu Zeiten von CDU-Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen (war heute in Verden auch dabei) finanziell geförderte Sanierung und Modernisierung der Niedersachsenhalle konnte der Auktions-Standort Verden im nationalen und internationalen Wettbewerb erheblich gestärkt worden.

Besuch bei Baalk: Technischer Fortschritt und echte Handarbeit

Mit Christof Baalk und gut gelauntem Fachpersonal im Baalk-Hauptgeschäft in Verden

Als Bäckermeister Dietmar Baalk 1990 die Leitung der Bäckerei Baalk von seinem Vater übernahm, hatte der Betrieb mit Stammsitz in Blender acht Beschäftigte. Heute sind es rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bäckerei, Verwaltung und über 20 Filialen. Und in absehbarer Zukunft steht die Übergabe der Geschäftsleitung auf die nächste Generation im Hause Baalk an: Die Söhne Michael und Christof Baalk sind bereits seit Jahren aktiv eingebunden. Der mehrjährig geplante und in absehbarer Zeit anstehende Generationenübergang in Verdens größter Bäckerei war Auslöser für mein großes Interesse an einem Betriebsbesuch in der "Flaggschiff-Bäckerei" in Verden. In Begleitung des stellvertretenden Dörverdener Bürgermeisters Heinrich Bodenstab ging es zunächst um den Umbau und die Mitte Juli anstehende Eröffnung der neuen Baalk-Filiale mit Cafè in Dörverden an der Großen Straße. Hier fand Dietmar Baalk als Chef der “Baalk Backbord KG” lobende Worte für die “gute und hilfsbereite Begleitung” des Umbaus durch die Gemeindeverwaltung in Dörverden. Bei Heinrich Bodenstab bedanke ich mich für die Begleitung heute - und für den Fahrdienst. Nach meinem Sportunfall beim Benefiz-kicken in Verden wird es noch mehrere Wochen dauern, bis ich wieder "auf eigenen Füßen" stehe und gehen - und dann auch wieder selbst autofahren kann. Nach einem “intensiven und sehr offenen Austausch” mit Dietmar Baalk, der als Landesinnungsmeister des Bäckerinnungsverbandes Niedersachsen/Bremen auch einige landespolitische Themen aus Sicht der Branche ansprach, führte uns Bäckermeister Christof Baalk durch den Betrieb. Sorgen bereiten dem mittelständischen Familienbetrieb die hohen bürokratischen Lasten und Pflichten: “Hier ist in den letzten Jahren auch in Niedersachsen einiges übertrieben worden” waren sich Christof Baalk und sein Vater Dietmar einig. Es ist schwer, einmal festgeschraubte Bürokratie und Prüfungswahnsinn zurückzudrehen. Trotzdem will ich mich hier gerne einsetzen. Ein Regierungswechsel in Hannover wäre dafür wichtig. Dass es auch mal ernsthaften Bürokratieabbau und echte mittelstandsfreundliche Politik geben kann, zeigt der Mehrheitswechsel in NRW. Das gibt Mut auch für uns in Niedersachsen! » Weiterlesen
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