Pferdelandtag in Verden: Weil leider ohne Botschaft

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Celler Hengste in Verden.

Nachdem Reitsport, Pferdezucht und die Bedeutung der Pferdewirtschaft für Niedersachsen bei der rot/grünen Landesregierung in den letzten Jahren praktisch keine Rolle gespielt haben, ist der “1. Pferdeland Niedersachsen-Tag” in der Niedersachsenhalle in Verden mit Ministerpräsident Weil (SPD) meiner Ansicht nach immerhin ein Zeichen, dass dieses wichtige Thema in Hannover nicht völlig aus dem Blickfeld geraten ist. Diesen Eindruck konnte man bislang haben, wenn man auf das im letzten Jahr vorgestellte neue Tourismuskonzept der Landesregierung schaut, in dem der Begriff Pferdeland kein einziges mal vorkommt und der Themenbereich Reitsport und Reittourismus auch nur unter ferner liefen erwähnt wird. Das wird der Bedeutung des Themas nicht gerecht. » Weiterlesen

Unterrichtsversorgung im Sinkflug

Wie beim GaW liegt nun auch beim DOG in Verden die Unterrichtsversorgung unter 100 %.

Wie beim GaW liegt nun auch beim DOG die Unterrichtsversorgung unter 100 %.

Die jetzt vorliegenden Daten des Kultusministeriums zur Versorgung der allgemein-bildenden Schulen mit Lehrkräften in Niedersachsen sind ein Dokument des Scheiterns: Nur noch 99,5 Prozent Unterrichtsversorgung - das ist der niedrigste Wert der letzten 10 Jahre! Ein Wert, der für viele Schulen und für viele Schüler Stundenausfall bedeutet. In nur drei Jahren hat Ministerin Heiligenstadt (SPD) die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen an die Wand gesetzt! Landesweit liegen Haupt- und Realschulen, Oberschulen, Förderschulen, Gymnasien und Gesamtschulen allesamt unter 100 Prozent. Im Kreis Verden ist die Unterrichtsversorgung zwar insgesamt noch überdurchschnittlich, allerdings ist auch hier bei uns ein Rückgang zu verzeichnen. Die aktuellen Werte hatte ich mit meinen CDU-Fraktionskollegen schriftlich bei der Landesregierung erfragt. Die Durchschnittswerte vom Stichtag 15. September 2015 sagen wenig über die tatsächliche Lehrerversorgung an den einzelnen Schulen aussagen. Darum habe ich mir auch die Daten für alle Schulen des Landkreises Verden vorlegen lassen. Es zeigen sich an vielen Schulen große Lücken. An 13 Schulen im Kreis liegt die Unterrichtsversorgung inzwischen unter 100 Prozent. Die beiden Förderschulen in Achim und Verden liegen nur noch bei inakzeptablen 90 % und auch alle vier Vollgymnasien in Achim und Verden liegen nun unter 100 Prozent Unterrichtsversorgung. Die Stichtagswerte für das Gymnasium am Wall mit 96,2 % und für das Achimer Gymnasium am Markt mit 97,4 % sind schockierend! Die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien in Niedersachsen (99,8 %) liegt um mehr als drei Prozentpunkte unter dem Wert vor der Regierungsübernahme von Rot-Grün in Hannover (102,9 %). » Weiterlesen

Namensbeitrag in der VAZ: „Verdener Gespräch" vom 21. Januar

p1185863782-5Das heutige “Verdener Gespräch” nutze ich für drei Themen.
Erstens: Der starke Zustrom von Flüchtlingen und Migranten fordert uns auch im Landkreis Verden. Weder undifferenzierte “Willkommenskultur” noch radikalisierte Untergangshysterie werden der schwierigen Lage gerecht. Eine Begrenzung des massiven Zustroms erreicht man nicht durch Talkrunden, Zahlenspiele und Obergrenzen, sondern durch konkretes politisches Handeln. Auch deshalb muss auf das Asylpaket I ein zweites Gesetzespaket kommen, wie von den Parteivorsitzenden Frau Merkel, Gabriel und Seehofer vereinbart. Ich hoffe, dass wirksame und konkrete Schritte nicht weiter von den rot-grünen Ländern blockiert werden. Es hilft nicht, wenn der niedersächsische SPD-Ministerpräsident die Bundeskanzlerin zu einer Kursänderung auffordert, selbst aber notwendige Schritte blockiert. Der Forderung der CSU und unseres Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt nach einem besseren Schutz der deutschen Staatsgrenze schließe ich mich ausdrücklich an.
Zweitens: Der Kommunalverbund Bremen-Niedersachsen erweist sich immer mehr als einseitige Schaufenster-Veranstaltung. Wenn auf Bremer Seite nahe der Landesgrenze ein Mega-Möbelhaus mit 55.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und mehreren Tausend qm weiterer Marktfläche genehmigt wird, läuft das am Kommunalverbund vorbei. Bei Plänen für Stuhr, Achim oder Posthausen wollen die Bremen über den Kommunalverbund hingegen mitreden. Was nützen Vereinbarungen über Ländergrenzen, wenn die eine Seite sich nicht daran gebunden sieht? Für uns im Umland hat dieser Verbund in den letzten Jahren unterm Strich nichts erreicht! Ein Kommunalverbund in dieser Form ist Zeit und Geldverschwendung.
Drittens: Der Wasserförderantrag des Trinkwasserverbandes ist so nicht genehmigungsfähig. Das war absehbar. Mit Blick auf die Rechtslage wurde lange davor gewarnt. Das alles wollte man an der Spitze des TV nicht wahrnehmen. Kritiker, Umweltverbände, Landeigentümer waren laut Verbandsvorsteher Meinken “Populisten”. Konsequenzen aus gutachterlichen Erkenntnissen zog man im Zuge der Antragstellung nicht. Dafür stellte der Verbandsvorsteher in seinem Geleitwort in der letzten bunten und weitgehend inhaltsleeren “Wasserzeitung” - von unseren Kundengeldern bezahlt - die verstiegene Behauptung auf, dass man alle Kritik abgearbeitet habe und dass die Wasserversorgung Bremens vorrangiges Ziel sei. Einspruch! Ich sehe meine Kritik nicht als erledigt an, sondern als bestätigt! Die Realitätsfremde der Verbandsführung führt den TV in schwieriges Fahrwasser.
Adrian Mohr

Silvesteraktion: Danke!

DSC_3286Wie im Vorjahr als ich am späten Nachmittag und frühen Abend des Silvestertages "Dankeschön-Berliner" für die Feiertagsschicht in der Aller-Weser-Klinik in Verden sowie an  drei Dienststellen einer Landesbehörde im Landkreis Verden verteilt habe, werde ich auch am 31. Dezember 2015 wieder eine Runde in meinem Wahlkreis drehen. An vielen Stellen, ob nun in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, bei Polizei, Justizvollzug und Feuerwehr, in Flüchtlingsunterkünften oder auch in der Gastronomie und an Tankstellen arbeiten an Feiertagen wie Silvester im Kreis Verden mehrere Hundert Fleißige - FÜR UNS! Für unsere Sicherheit, für unsere pflegebedürftigen Angehörigen, für unser Wohlergehen, für unseren Strom und unsere Silvesterfete sowie auch für Schutz- und Hilfsbedürftige! Für diesen besonderen Einsatz an allen 365 Tagen im Jahr und eben auch an Silvester bedanke ich mich jedes Jahr in ausgewählten Einrichtungen - ein Dankeschön stellvertretend für viele! Es ist mir wichtig, mit dieser kleinen Aufmerksamkeit zu zeigen, dass die Arbeitsleitung von vielen aktiven Mitmenschen auch und gerade an Feiertagen durchaus gewürdigt wird. Ich freue mich jedenfalls auf meine Rundtour mit voraussichtlich vier Stationen am Donnerstag.  

Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit Schülergruppe aus Verden

Bergen Belsen 09_2015 GruppeGut 50 Schülerinnen und Schüler des Domgymnasiums und der Realschule Verden folgten der Einladung des hiesigen Landtagsabgeordneten Adrian Mohr, die Gedenkstätte Bergen-Belsen zu besuchen. Vor 70 Jahren wurde das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager von den Engländern befreit. Anlässlich dieses plante Mohr mit seinem Büroleiter Jörn Gehrmann diese Exkursion und schrieb mehrere Schulen in Achim und Verden an. Im Bus formulierte Adrian Mohr seinen Wunsch an die Jugendlichen: "Geht mit offenen Augen und Ohren und auch mit offenen Herzen durch diesen Tag!" Bergen-Belsen ist ein internationaler Erinnerungsort. Mahnmale aus der Nachkriegszeit erinnern auf dem Außengelände an die mehr als 70.000 Menschen, die zwischen 1941 und 1945 hier starben. Die Ausstellung in der Gedenkstätte wurde in den letzten Jahren modernisiert und erweitert: Ein breites Bildungsangebot ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte des Kriegsgefangenen- und des Konzentrationslagers Bergen-Belsen sowie mit der Wirkungsgeschichte nach 1945. Bergen Belsen 09_2015 IIIDie umfassende Dauerausstellung präsentiert Originalobjekte, Selbstzeugnisse und Fotos zur Geschichte des Lagers. Einen besonderen Schwerpunkt bilden zahlreiche Videointerviews mit Überlebenden. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert und nutzten im Rahmen einer mehrstündigen Führung auch die Gelegenheit, um Fragen zu stellen. Einige Schüler des Domgymnasiums nutzten die Gelegenheit, den russischen Soldatenfriedhof zu besuchen. Hier wurden im Rahmen eines Tonziegelprojektes im letzten Jahr Namenstafeln auch von Verdener Schülern niedergelegt.
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