Silvesteraktion: Danke!

DSC_3286Wie im Vorjahr als ich am späten Nachmittag und frühen Abend des Silvestertages "Dankeschön-Berliner" für die Feiertagsschicht in der Aller-Weser-Klinik in Verden sowie an  drei Dienststellen einer Landesbehörde im Landkreis Verden verteilt habe, werde ich auch am 31. Dezember 2015 wieder eine Runde in meinem Wahlkreis drehen. An vielen Stellen, ob nun in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, bei Polizei, Justizvollzug und Feuerwehr, in Flüchtlingsunterkünften oder auch in der Gastronomie und an Tankstellen arbeiten an Feiertagen wie Silvester im Kreis Verden mehrere Hundert Fleißige - FÜR UNS! Für unsere Sicherheit, für unsere pflegebedürftigen Angehörigen, für unser Wohlergehen, für unseren Strom und unsere Silvesterfete sowie auch für Schutz- und Hilfsbedürftige! Für diesen besonderen Einsatz an allen 365 Tagen im Jahr und eben auch an Silvester bedanke ich mich jedes Jahr in ausgewählten Einrichtungen - ein Dankeschön stellvertretend für viele! Es ist mir wichtig, mit dieser kleinen Aufmerksamkeit zu zeigen, dass die Arbeitsleitung von vielen aktiven Mitmenschen auch und gerade an Feiertagen durchaus gewürdigt wird. Ich freue mich jedenfalls auf meine Rundtour mit voraussichtlich vier Stationen am Donnerstag.  

Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit Schülergruppe aus Verden

Bergen Belsen 09_2015 GruppeGut 50 Schülerinnen und Schüler des Domgymnasiums und der Realschule Verden folgten der Einladung des hiesigen Landtagsabgeordneten Adrian Mohr, die Gedenkstätte Bergen-Belsen zu besuchen. Vor 70 Jahren wurde das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager von den Engländern befreit. Anlässlich dieses plante Mohr mit seinem Büroleiter Jörn Gehrmann diese Exkursion und schrieb mehrere Schulen in Achim und Verden an. Im Bus formulierte Adrian Mohr seinen Wunsch an die Jugendlichen: "Geht mit offenen Augen und Ohren und auch mit offenen Herzen durch diesen Tag!" Bergen-Belsen ist ein internationaler Erinnerungsort. Mahnmale aus der Nachkriegszeit erinnern auf dem Außengelände an die mehr als 70.000 Menschen, die zwischen 1941 und 1945 hier starben. Die Ausstellung in der Gedenkstätte wurde in den letzten Jahren modernisiert und erweitert: Ein breites Bildungsangebot ermöglicht eine differenzierte Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte des Kriegsgefangenen- und des Konzentrationslagers Bergen-Belsen sowie mit der Wirkungsgeschichte nach 1945. Bergen Belsen 09_2015 IIIDie umfassende Dauerausstellung präsentiert Originalobjekte, Selbstzeugnisse und Fotos zur Geschichte des Lagers. Einen besonderen Schwerpunkt bilden zahlreiche Videointerviews mit Überlebenden. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert und nutzten im Rahmen einer mehrstündigen Führung auch die Gelegenheit, um Fragen zu stellen. Einige Schüler des Domgymnasiums nutzten die Gelegenheit, den russischen Soldatenfriedhof zu besuchen. Hier wurden im Rahmen eines Tonziegelprojektes im letzten Jahr Namenstafeln auch von Verdener Schülern niedergelegt.

Namentliche Abstimmung zum Schulgesetz

Logo_LDT_P_W_h30_cmyk.inddDie CDU-Landtagsfraktion wird im Rahmen der Juni-Plenarsitzung in dieser Woche in Hannover namentliche Abstimmung zur umstrittenen Schulgesetznovelle der rot-grünen Landesregierung beantragen. Das habe ich heute in einer Pressemitteilung unseren Lokalzeitungen mitgeteilt. SPD und Grüne versuchen ein Gesetz durch den Landtag zu drücken, das in der Bevölkerung kaum Rückhalt genießt. Das zeigen rund 100 Petitionen von Eltern- und Bürgerinitiativen und Bildungsverbänden mit insgesamt über 100.000 Unterstützern, die den Landtag in den letzten Monaten erreicht haben! In der Pressemitteilung führe ich aus: „Die Abschaffung der Förderschule Lernen wird uns auch in Verden massiv treffen. Aus Gesprächen mit Sonderpädagogen und vor allem mit schlicht verzweifelten Eltern weiß ich, dass dieser Schritt von vielen als Turbo-Inklusion angesehen wird. Die Folgen werden durch die Abschaffung eines kompletten Schulangebots aber verheerender sein, als die Folgen des Turbo-Abiturs." Inklusion gegen den Willen besorgter Eltern politisch durchdrücken zu wollen, kann nicht der richtige Weg sein. Ich befürchte, dass das wichtige Ziel der Inklusion so gegen die Wand gefahren wird. Verlierer wird nicht rot oder grün im Landtag oder eine Ministerin sein, Verlierer werden letztlich die betroffenen Kinder und ihre Familien sein! Auch die Schwächung der Förderschule Sprache, die Abschaffung der Schulempfehlungen nach der vierten Klasse und die Aufwertung der Gesamtschulen im Vergleich zu Gymnasien und Oberschulen seien wichtige Kritikpunkte am neuen Schulgesetz. Bei einer namentlichen Abstimmung hierzu kann man sich nicht in der Masse einer Fraktion verstecken. Deshalb namentliche Abstimmung! Ich selbst werde in dieser Woche das neue Schulgesetz im Landtag in namentlicher Abstimmung ablehnen, es zwar zweifellos auch sinnvolle Punkte drin, aber für mich überwiegt das Negative. Ich könnte dem nicht mit gutem Gewissen zustimmen!

CDU-Bürgerumfrage zum Allerübergang startet

ci_63103Die Einwohner der Gemeinde Dörverden erhalten in diesen Tagen einen Fragebogen der CDU zum Dauerthema "weiterer Allerübergang". Jeder Haushalt hat die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern und fünf konkrete Fragen zum Thema zu beantworten. Wer keinen Fragebogen erhalten hat oder z. B. in einem Mehrfamilienhaus wohnt, wo nur ein Fragebogen postalisch angekommen ist, kann unseren Fragebogen HIER downloaden. Rückantworten können per Post oder E-Mail an umfrage@cdu-kreisverden.de abgegeben werden. Damit die Umfrage aussagefähig bleibt, weisen wir darauf hin, dass wir ausgefüllte Download-Fragebögen nicht anonym annehmen können. Hierbei wären die Möglichkeiten ungewollter und verzerrender Einflussnahme "von Außen" einfach zu hoch. Jeder Fragebogen mit Absender wird aber natürlich bei der Auswertung berücksichtigt!

Verkehrsgutachten unbrauchbar – Offener Brief an unseren Landrat

Vollsperrung der Nordbrücke. Und danach? Das aktuelle Verkehrsgutachten gibt darauf keine Antworten!

Vollsperrung der Nordbrücke. Und danach? Das aktuelle Verkehrsgutachten gibt darauf keine Antworten!

Die "Verkehrsuntersuchung" eines Bremer Ingenieurbüros zur möglichen "Allerquerung parallel zur DB-Brücke bei Verden" habe ich mir intensiv angesehen und dazu auch die Meinung von Fachleuten aus Verden und Hannover eingeholt. Was dabei herausgekommen ist, hat mich überrascht und auch etwas schockiert. Ich weiß ehrlich nicht, was mich in diesem Zusammenhang mehr ärgert: Dass ein renommiertes Fachbüro aus Bremen wirklich solch ein "Gutachten" vorlegt oder dass unsere Kreisverwaltung ein solches "Gutachten" fachlich akzeptiert! Mich hat BEIDES veranlasst, einen Brief an den Landrat des Landkreises Verden zu schreiben, um die Mängel jener Verkehrsuntersuchung umfassend aufzuarbeiten und sachlich darzulegen. Vielleicht kann ich auf diesem Wege etwas bewegen. Meinen Brieftext veröffentliche ich nachfolgend ungekürzt: Sehr geehrter Herr Landrat,
vielen Dank für die Veröffentlichung der Verkehrsuntersuchung zur Allerquerung bei Verden via Internetangebot des Landkreises Verden. Aufgrund der Rückmeldungen und Anregungen, die ich dazu bekommen habe, gehe ich davon aus, dass diese pdf-Unterlage auf der Homepage des Landkreises sicher häufiger angeklickt wurde. Ich finde diese Transparenz der Kreisverwaltung sehr gut.
 
Zum methodischen Vorgehen nebst Validierung, zu relevanten prognostischen Annahmen sowie auch zum abgeleiteten Fazit ergeben sich aufgrund diverser Unstimmigkeiten im “Gutachten” erhebliche Zweifel an dessen Belastbarkeit und Brauchbarkeit: Letztlich sind m. E. weder die Zählergebnisse noch die Verkehrsentwicklungsprognosen aussagefähig. Die Hauptkritikpunkte stelle ich nachfolgend dar:
 
1.) Die Verkehrszählung erfolgte nur an einem Tag im November 2014, es erfolgte keine Befragung von Verkehrsteilnehmern und auch keine mehrtägige bzw. mehrmalige Untersuchung. Nur an einer einzigen Stelle wurde anschließend eine “durchgehende Querschnittszählung” durchgeführt, und zwar an der L 203 östlich der K 9 - mithin mehrere Kilometer vom betrachtungsrelevanten Verkehrsknotenpunkt entfernt. Im relevanten Kernbereich erfolgte mithin durch die Gutachter keine Validierung der Tageszählung!
 
2.) Die Zählung am 18. November 2014 erfolgte unter unnormalen verkehrlichen Rahmenbedingungen aufgrund der anhaltenden Verkehrsbeschränkungen auf der Nordbrücke B 215 - inkl. weiträumiger Ausweichbeschilderung für Güterverkehr (u. a. Ausweich- und Sperrungshinweise in Nienburg, Walsrode und Achim). Die Zählergebnisse vom 18.11.2014 mit 11.760 Kraftfahrzeugen pro Tag (DTVW 2014) sind daher nicht repräsentativ für den Prognosezeitraum (siehe dazu auch höhere Vergleichszahlen auf Seite 6 des Gutachtens “Auszug Verkehrsmengenkarten Niedersachsen”). Die Nordbrücken Verden B 215 verzeichnen bei vollständiger Verkehrsfreigabe täglich 16.000 bis 18.000 Fahrzeuge, was bereits anerkannt wurde im Zuge der damaligen Vorplanung für einen weiteren Allerübergang (bis 2003) sowie durch amtliche Verkehrsstatistiken und aktuell auch durch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bestätigt wird.
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