Kreisel in Hönisch löst kein Problem

p1185856080-5Mehrere Presseberichte über die Pläne der Verdener SPD, den Verkehrsfluss in Hönisch durch einen Kreisel zu verbessern, haben meine Dörverdener CDU-Ratsfraktion alarmiert: Für Verkehrsteilnehmer aus der Gemeinde Dörverden hätte ein Kreisel in Hönisch massive Nachteile. Es wird vor allem morgens einen kilometerlangen Rückstau bis Stedebergen bzw. Wahnebergen geben! Abends gilt das dann für den Verkehr auf der B 215 in der Gegenrichtung aus Verden, weil im Kreisel der Verkehr von der Südbrücke dann Vorrang hätte. Trotz glasklarer fachlich begründeter Warnungen des Landkreises und Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hält die SPD an dieser Schnapsidee fest! Neben den Ausführungen der Verkehrsbehörden darf ich hierzu auch auf die sehr praxisnahen und schlüssigen Ausführungen der stellv. Ortsbürgermeisterin von Hönisch verweisen, die mit einem bemerkenswerten Leserbrief  in der VAZ ebenfalls erhebliche Bedenken geäußert hatte. Diese Fakten kann die SPD nicht weiter ignorieren! Auch das uneingeschränkte Lob für den Kreisverkehr am Nordertor können meine Fraktionsfreunde und ich so nicht teilen. Wer sagt, am Nordertor sei mit dem Kreisel jetzt alles gut, der soll sich mal morgens um 7.40 Uhr in den Berufsverkehr stellen. Zu 90 % des Tages funktioniert dieser Kreisel gewiss gut, aber in Stoßzeiten ist es kaum besser als zu früheren Ampelzeiten. Das weiß auch jeder, der da öfters mal mit dem Auto fährt! In meinen Augen ist übrigens die gut ausgebaute Kreuzung in Hönisch gar nicht das echte Problem, denn ein neuer Kreisel in Hönisch löst keines der innerstädtischen Verkehrsprobleme. Ein verbesserter Verkehrsfluss beispielsweise im Umfeld der BBS in Dauelsen würde viel mehr helfen! » Weiterlesen
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