Vollsperrung unterstreicht: Wir brauchen zweiten Allerübergang!

Vollsperrung der B-215: Chaos in Verden (Aller).

Vollsperrung der B-215: Chaos in Verden (Aller).

Der NDR, die Kreiszeitung und auch mehrere hiesige Onlinedienste melden es bereits seit Stunden: "Bei den laufenden Sanierungsarbeiten an den Allerbrücken in Verden wurde bei Betonschneidarbeiten der Längsträger beschädigt. Aufgrund des Ausmaßes des Schadens ist eine sofortige Vollsperrung für den Kfz-Verkehr erforderlich! Fußgänger und Radfahrer können die Brücken weiterhin passieren, teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Eine Abschätzung der Sperrdauer kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfolgen." Gestern wurde im zuständigen Ausschuss des Landkreises ein Auftragsgutachten öffentlich vorgestellt, wonach ein weiterer Allerübergang bei Verden und Wahnebergen nicht erforderlich sei, weil es dafür schlicht kein hinreichendes Fahrzeugaufkommen gäbe. Die Kriterien jenes Gutachtens (insbes. Messstellen und Betrachtungsraum) sind kritisch zu sehen (wer Nachts Vögel beobachtet, kriegt auch wenig zu sehen). Eine ernsthafte Prognose für den tatsächlichen Bedarf, auch in Extremsituationen wie z. B. Brückensperrungen der Nord- oder Südbrücke (!), würde anders aussehen. Ich bleibe dabei: Die Kreisstadt Verden gen Süden nur über einen vollwertigen Allerübergang zu erschließen, ist aus vielen Gründen fatal. Seit heute Nachmittag müsste doch Jedem und Jeder in Kreis und Stadt Verden klar sein: Ab in die Tonne mit diesem Gutachten! Ich habe aber leider Zweifel, dass das erneute Verkehrschaos (das wohl schlimmer wird als alles bisher in Verden!) in Stadt und Kreis für ein Umdenken sorgen wird. Ich hoffe allerdings auf Einsicht und werbe mit Nachdruck dafür! Gemeinsam können wir das schaffen! Aus Sicht meiner Heimatgemeinde Dörverden ist die anstehende wochenlange Vollsperrung schlicht eine Katastrophe für Pendler, Schüler und Unternehmen! Das wird die Menschen und die Mittelständler in der Region nicht nur viel Zeit und Nerven kosten, sondern auch Hunderttausende Euro und einige Arbeitsplätze! Fazit: WIR BRAUCHEN EINEN WEITEREN ALLERÜBERGANG!!!

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