Zur Person

Ein Sonntagskind: Und noch ein Sohn ... Am 6. Januar 1974 wurde ich als drittes Kind meiner Eltern geboren. Während meine beiden älteren Brüder Matthias und Jens Christian im Krankenhaus Hoya geboren wurden, erblickte ich das Licht der Welt in Verden. Bis zu meinem sechsten Lebensjahr wohnten wir in Dörverden neben der Grundschule. Dann sind wir 1980 nach Stedorf in einen denkmalgeschützten Resthof gezogen, wo meine Eltern über drei Jahrzehnte gewohnt haben. Inzwischen sind beide in eine kleinere Wohnung in Dörverden gezogen, ich wohne mit meiner Familie in Stedorf, dem Dorf meines Lebens! Der Sohn von Lehrer Mohr ... Meine Mutter arbeitete über 25 Jahre lang als kaufmännische Angestellte in Langwedel. Mein Vater war vor seiner Pensionierung über Jahrzehnte als Lehrkraft am Schulzentrum in Dörverden tätig. Daher und weil meine Eltern jetzt schon seit fast 50 Jahren hier wohnen, ist der Name "Mohr" vor Ort langjährig bekannt ... Mein Vater wurde in Lübeck geboren und kam nach seinem Lehramtsstudium in Göttingen über seine erste Schulstation in Bendingbostel, wo er meine Mutter kennen lernte, nach Stedorf. 1966 wurde mein ältester Bruder Matthias geboren. Im Sommer des Folgejahres verstärkte mein Bruder Jens Christian die Familie.
Matthias (* 1966), Jens Christian (* 1967) und Adrian Mohr (* 1974)

Matthias (* 1966), Jens Christian (* 1967) und Adrian Mohr (* 1974)

Nach meiner Grundschul- und OS-Zeit besuchte ich die Realschule in Dörverden. Hier erreichte ich unter Klassenlehrer Hans-Jürgen Molthan einen erweiterten Realschulabschluss, was mich zum Besuch des Gymnasiums befähigte. In der Folge besuchte ich drei Schuljahre das Fachgymnasium Wirtschaft an der BBS Verden-Dauelsen und machte dort 1993 mein Abitur (Notenschnitt: 2,8 ; Leistungskurse: Betriebs- und Volkswirtschaftslehe und Deutsch). Ausbildung bei der KSK Verden ... Am 1. August 1993 begann ich meine Berufsausbildung bei der Kreissparkasse Verden. Nach dem Lehrabschluss blieb ich bei der Sparkasse, wo ich nach verschiedenen Fortbildungen ab 2004 als Sparkassenbetriebswirt in Verden tätig war. Mein Aufgabengebiet im Kreditmanagement umfasste insbesondere die Analyse der wirtschaftlichen Verhältnisse von Firmenkunden sowie den Bereich "Risikoklassifizierung / Rating". Seit meiner Wahl in den Landtag bin ich bei der Sparkasse - ohne Bezüge - beurlaubt. Ein Christdemokrat - schon ganz früh ... Meine besten Buntstift-Bilder als Dreikäsehoch malte ich auf der Rückseite ausgedienter CDU-Wahlplakate, die mein Vater als "Chef-Plakatierer" der örtlichen CDU zu meiner Freude mit nach Hause brachte. Nicht zuletzt deshalb war eines der ersten Worte, die ich schreiben konnte "Barzel". Mein Weg zur CDU war also ziemlich früh vorgezeichnet... Mein Vater Engelbert Mohr war auf Gemeinde-, Kreis- und Bezirksebene in der CDU aktiv und gehörte auch mal dem Gemeinderat in Dörverden an. Mein Bruder Matthias war vor mir Sprecher der Jungen Union in Dörverden und auch im JU-Kreisvorstand aktiv. In die JU trat ich im März 1990 ein, im bewegten Herbst 1990 folgte dann mein CDU-Eintritt. Die Arbeit in der Union macht mir nach wie vor viel Freude, was vor allem am guten Miteinander der handelnden Personen liegt. Das gilt sowohl für "meinen" Heimatverband Dörverden als auch für den CDU-Kreisverband. Wir sind hier im Kreis Verden einfach eine starke Truppe! Landtagskandidat und Landtagsabgeordneter
Nominierung in Morsum

Nominierung in Morsum

Im März 2012 wurde ich von der Parteibasis der CDU in einer Urwahlversammlung in Morsum (Samtgemeinde Thedinghausen) mit 98 % Ja-Stimmen als Landtagskandidat für den Wahlkreis 61 nominiert. Über 15 Jahren kommunalpolitische Erfahrung, davon 10 Jahre als Fraktionsvorsitzender, sowie ebenfalls gut 15 Jahre Berufserfahrung bei der Sparkasse waren und sind ein gutes Rüstzeug für diese Kandidatur und für meine Tätigkeit als Abgeordneter in Hannover. Als Nachfolger unseres langjährigen Wahlkreisabgeordneten Wilhelm Hogrefe konnte ich über Jahre viel von Wilhelm lernen. Für seine tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf bin ich ihm dankbar. Überhaupt konnte ich vor Ort in den sechs CDU-Stadt- und Gemeindeverbänden und auch darüber hinaus bei parteilich nicht gebundenen Helfern auf viele Unterstützer bauen. Das war vielleicht die schönste Erfahrung in den Wochen und Monaten vor der Wahl. Bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 erzielte ich als CDU-Kandidat 42,4 % der Erststimmen und konnte den Wahlkreis Verden somit direkt gewinnen - und das mit über 1.300 Stimmen Vorsprung vor der SPD-Bewerberin. Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Landtagswahl 2013 finden Sie hier.
Rede im Landtag

Engagiert: Rede im Landtag

Seitdem bin ich somit Landtagsabgeordneter für diesen Wahlkreis, der die Städte Achim und Verden sowie die Gemeinden Dörverden, Kirchlinteln und Langwedel sowie die Samtgemeinde Thedinghausen umfasst. In Hannover wirke ich mit im Ausschuss für Haushalt und Finanzen sowie im Petitionsausschuss, der sich mit Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern befasst. Hier bin ich quasi Nachfolger Wilhelm Hogrefes, der in der letzteb Wahlperiode dem Petitionsausschuss des Landtags angehörte. Als Neuling in den Haushaltsausschuss zu kommen, war keine Selbstverständlichkeit. Hier hatte ich etwas Glück, dass ein Platz frei wurde, ich hatte einige Fürsprecher und meine Vorqualifikationen aus Sparkasse und Kommunalpolitik haben auch geholfen. Außerdem kümmere ich mich für die Fraktion auch um Aufgaben im Bereich der Sportpolitik. Im Juni 2013 habe ich im Plenum des Niedersächsischen Landtages meine erste Landtagsrede gehalten. Es ging um einen Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Steuervollzug und Steuergerechtigkeit.